Kino: „Die Unbeugsamen“ 17. und 18. und 19.03.22

Frauen an die Spitze – Die Grünen setzen mit einem komplett weiblichen Parteivorstand 1984 ein politisches Signal: v.l.n.r. Heidemarie Dann, Annemarie Borgmann, Antje Vollmer, Erika Hickel, Waltraud Schoppe, Christa Nickels ©Majestic/picture_alliance-SvenSimon

Gemeinsam mit dem Soroptimist International Club Wiesbaden und dem Murnau-Filmtheater präsentieren wir:

Die Unbeugsamen

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie alleine den Männern überlassen könnte.“                      (Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)

DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Weiterlesen

Kino: „Europe“ am 17. und 18.03.2022

Szene aus Europe © Grandfilm

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen wir in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater:

Europe

Die Bushaltestelle „Europe“ liegt an einer Ausfallstraße der französischen Stadt Chatellerault in einem kleinen Banlieue. Ein paar Blocks, eine Brasserie, ein Kebabladen und ein Bus, der zwischen Krankenhaus und Wald, einem Naherholungsgebiet vor der Stadt pendelt. Hier lebt Zohra Hamadi, 32, deren Sommer mit dem Ende einer langen Krankengeschichte beginnt. Zum ersten Mal in ihrem Leben kann Zohra aufrecht gehen, fast schmerzfrei – sie könne ab jetzt ein ganz normales Leben führen, sagt der Arzt, dem sie ihre körperliche Freiheit verdankt. Weiterlesen

Kino: „The other side of the River“ am 03. und 05.03.22

Szene aus Other Side of the River
©Antonia Kilian

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir zum Internationalen Frauentag:

The Other Side of The River

Die 19-jährige Syrerin Hala hat es satt. Die Aussicht auf eine Ehe, die ihre Familie arrangiert hat, nimmt ihr die Luft zum Atmen. „Ich habe 20 Jahre ohne Mann gelebt und kann weitere 100 ohne leben“, bringt sie es auf den Punkt.

Hala flüchtet über den Euphrat und schließt sich einer Frauengemeinschaft an. Diese hat ihre eigenen Regeln – es ist die kurdische Frauenarmee. Ihr Feind: Der so genannte Islamische Staat (IS) im Besonderen und das Patriarchat im Allgemeinen. Die Frauen haben in ihren Familien Grausamkeiten erlebt, die Ehe ist für sie eine Unterdrückungsinstitution.  Weiterlesen

Kino: „Ballade von der weißen Kuh“ am 17. und 18.02.22

© 2021 Weltkino

In Kooperation mit der Initiative gegen die Todesstrafe und dem Murnau-Filmtheater zeigen wir:

Ballade von der weißen Kuh (Ghasideyeh gave sefid)

Ihrer kleinen Tochter erzählt Mina, dass der Papa weit weg wäre. In Wirklichkeit wurde er hingerichtet. Ein Jahr nach seinem Tod erfährt Mina, dass ihr Mann unschuldig war. Die Behörden stellen ihr eine finanzielle Entschädigung in Aussicht, doch Mina nimmt den Kampf gegen ein menschenverachtendes System auf und fordert mehr als nur materielle Wiedergutmachung. Eines Tages begegnet Mina einem Freund ihres Mannes, der eine alte Schuld begleichen will. Mina lässt ihn in ihr Leben, ohne sein Geheimnis zu kennen. Weiterlesen

Radiosendung: „Unsere Erfolge 2021“ am 22. Januar

Melike Balkan and Özgür Gür, zwei der Teilnehmenden an der Pride-Parade auf dem METU-Campus in Ankara, nach ihrer Freilassung im Oktober 2021
© Amnesty International

Unsere Erfolge 2021

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten von Amnesty International. Denn auch im zweiten Pandemiejahr konnten wir Erfolge verzeichnen. Darüber möchten wir am 22.1. berichten, aber auch über die Auswirkungen von Corona auf die Menschenrechte und auf unsere Menschenrechtsarbeit vor Ort.
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Kino: „Kabul – City in the Wind“ am 15. und 20.01.2022

© jip film und verleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir:

Kabul – City in the Wind

Der Dokumentarfilm schildert das tägliche Leben in Kabul während der stillen Pausen zwischen regelmäßig stattfindenden Selbstmordattentaten.

Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag.

Abas, der Busfahrer, ist Mitte 40 und hoch verschuldet. Er schafft es kaum, seine Familie über die Runden zu bringen. Einen Ausweg sucht er im Drogenrausch

Über all dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls.

In seinem Debütfilm komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso ästhetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie. Weiterlesen