Kino: „She Said“ am 26., 27. und 28.01.23

Die „New York Times“-Journalistinnen Jodi Kantor (gespielt von Zoe Kazan) und Megan Twohey (Carey Mulligan, von links) brachten durch ihre Recherche Harvey Weinstein zu Fall. © Universal Pictures International Germany

In Zusammenarbeit mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

She Said

She Said, der neue Film von Emmy-Gewinnerin Maria Schrader, erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten

Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Die Journalistinnen entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

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Aktion zur Oper „Fidelio“ mit dem hessischen Staatstheater Wiesbaden

Hände halten Fotos von Menschen, die in Syrien verschwunden sind © Amnesty International

Auch im Januar setzen wir unsere Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Wiesbaden fort:

Fidelio

Letzte Chance die Neuinszenierung der Oper von Ludwig van Beethoven im hessischen Staatstheater zu sehen haben Sie  am 08. Januar 2023 um 18:00 Uhr.

Unerschütterliche Hoffnung treibt Leonore dazu an, alles auf sich zu nehmen, um ihren Ehemann Florestan zu retten. Er hatte es gewagt, die Wahrheit über den Machtmissbrauch in seinem Land auszusprechen – und war daraufhin im Gefängnis verschwunden. Ludwig van Beethovens einzige Oper ist viel mehr als die Geschichte einer aufopferungsbereiten Gattin. Das Schicksal von Florestan steht für alle politisch Verfolgten, die im Lichte und die im Dunkeln. Aber Beethoven belässt es nicht bei der Schilderung des Unrechts: Verkörpert durch Leonore stellt er der wirkenden Macht die Kraft der Menschlichkeit entgegen. Seit über 200 Jahren hält die Musik dieser großen Befreiungsoper den Glauben daran am Leben, dass Utopien verwirklichbar sind.

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Kino: „Mein gestohlenes Land“ am 19. und 28.01.23

Mein gestohlenes Land © Dreamer Joint Venture Filmproduktion

In Zusammenarbeit mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Mein gestohlenes Land

Marc Wieses Dokumentarfilm „Mein gestohlenes Land“ fragt nach den Menschenrechten im weltweiten Kampf um Rohstoffe am Beispiel Ecuadors.

Mein gestohlenes Land handelt von Chinas massivem Hunger nach natürlichen Ressourcen und davon, wie aggressiv China während des letzten Jahrzehnts vorgegangen ist, um Zugang zu diesen Ressourcen in Afrika und Lateinamerika zu erhalten. China stellt keine „schwierigen Menschenrechtsfragen“ und hat kein Problem im Umgang mit autoritären Regimen. Mein gestohlenes Land führt das Publikum nach Lateinamerika, in ein Land mit immensen natürlichen Ressourcenreserven, unberührter Natur und einer korrupten Führung: Ecuador. Das Land ist jetzt gelähmt mit den meisten chinesischen Schulden in Lateinamerika.

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Kino: „Unterm Glanz“ am 17. Dezember

Unterm Glanz © Christiane Schmidt

In Zusammenarbeit mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Unterm Glanz

Wenn Lydia ihrer Arbeit nachgeht, tut sie das fast im Verborgenen. Sie hat ihr Leben lang als Haushaltshilfe in Berlin gearbeitet und ist eine von wahrscheinlich tausenden Frauen, die zwischen ihrer osteuropäischen Heimat und Deutschland hin und her pendeln, um die Familie zuhause finanziell zu unterstützen. Am Wochenende pendelt sie in ihre polnische Heimat und kümmert sich um ihre alte Mutter und ihren kranken Bruder. Ganz selten kann sie etwas für sich tun. Sie hat noch ein Jahr bis zur Rente, aber ob sie je in Rente gehen kann, ist fraglich.

Gregor Eppingers Film Unterm Glanz ist 2022 für den Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert. Weiterlesen

Amnesty International Einsteiger*innentreffen am 01. Dezember

Sei bei unserem Einsteiger*innentreffen dabei und erfahre dort mehr über Amnesty International und deine Engagementmöglichkeiten bei der größten Menschenrechtsorganisation der Welt.

Du hast es satt, Nachrichten über Menschen zu lesen, die grundlos inhaftiert werden? Berichte über Folter und Misshandlungen machen dich wütend? Du möchtest endlich etwas gegen Rassismus tun? Erfahre bei unserem digitalen Einsteiger*innenreffen wie du dich für die Menschenrechte einsetzen kannst. Weiterlesen

Kino: „Ithaka“ am 01.12. mit Filmgespräch

Filmszene mit John Shipton © Gabriel Shipton

In Kooperation mit der Caligari FilmBühne und dem Aktionsbündnis Free Assange zeigen wir die Dokumentation:

Ithaka

„All die großartigen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts – die Menschenrechte, das Asylrecht und die Regeln des Strafrechts – all das wird ausgesetzt, wenn es um meinen Sohn geht. Dabei sind die Menschenrechte unteilbar. Sie stehen jedem zu. Man kann sie nicht verlieren.“ sagt der Vater von Julian Assange,

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