Ausstellungseröffnung mit Film am 6.11.: “Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene”

Lucie Veith, Vorsitzende* des Vereins Intersexuelle Menschen, Deutschland, © Amnesty International

Lucie Veith, Vorsitzende* des Vereins Intersexuelle Menschen, Deutschland, © Amnesty International

In Kooperation mit Amnesty International Mainz und dem Kultur- und Kommunikationszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle LBSK e.V. laden wir herzlich ein zur Ausstellung:

“Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene”

Von medizinisch nicht notwendigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung.

Im alltäglichen Leben sind intergeschlechtliche Menschen immer wieder mit Ver­wunderung, Unwissen und Ignoranz konfrontiert: Sei es während des Check­ins am Flughafen, beim Bezahlen an der Supermarktkasse oder beim Anmelden in der Arzt­praxis. Immer dann, wenn Ausweise vermeintlich nicht zur Person passen, sind in­tergeschlechtliche Personen schnell in der Rolle, sich öffentlich erklären zu müssen. Das gilt auch oft dort, wo es keine All­-Gender­-Toiletten gibt.

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Intersex Awareness-Day am 26.10.2019 mit Ausstellung, Film, Vortrag und Workshop

Lucie Veith, Vorsitzende* des Vereins Intersexuelle Menschen, Deutschland © Amnesty International

In Kooperation mit dem “frauen museum Wiesbaden” laden wir Sie herzlich ein zum Intersex Arwareness-Day am 26. Oktober 2019 mit Ausstellung, Film, Vortrag und Workshop

“JEDE*R HAT EIN GESCHLECHT: DAS EIGENE”

Intergeschlechtliche Menschen und ihre Rechte in Deutschland

Im alltäglichen Leben sind intergeschlechtliche Menschen immer wieder und immer noch mit Verwunderung, Unwissen und Ignoranz konfrontiert. Sei es während des Check-ins am Flughafen, beim Bezahlen an der Supermarktkasse oder beim Anmelden in der Arztpraxis. Immer dann, wenn Ausweise vermeintlich nicht zur Person passen, sind intergeschlechtliche Personen schnell in der Rolle, sich öffentlich erklären zu müssen. Das gilt auch oft dort, wo es keine All-Gender-Toiletten gibt. Weiterlesen

Fotoausstellung “70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” in der vhs Wiesbaden ab 2. April

Foto: Julio Etchart, Amnesty International

Amnesty International und die vhs Wiesbaden laden herzlich am 2. April 2019 ein zur Eröffnung der Fotoausstellung:

70 JAHRE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE

Vor 70 Jahren entstand ein Text, der seine Kraft bis heute entfaltet. Die Staaten der Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ – 30 Artikel, die das Bild einer Welt skizzieren, in der alle frei und friedlich miteinander leben können. Die Erklärung war revolutionär, weil sie erstmals allen Menschen auf der Erde die gleichen Rechte garantierte. Weiterlesen

Lesung: “Und eisig weht der kalte Wind” und Sinti-Swing am 15. März

Ricardo Lenzi Laubinger mit seinem Buch (Quelle: @sintiautor)

Ricardo Lenzi Laubinger mit seinem Buch (Quelle: @sintiautor)

Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11 – 24.03.2019 laden die Sinti-Union Hessen und Amnesty International am 15. März ein zur Lesung aus:

“Und eisig weht der kalte Wind”. Die Geschichte einer deutschen Sinti-Familie von Ricardo Lenzi Laubinger. Im Anschluss Sinti-Swing

14 Jahre alt war Bertha Weiss, eine deutsche Sintiza, als sie zusammen mit ihren Angehörigen am 16. Mai 1940 von den Nationalsozialisten aus Hamburg nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Sie erlebte fünf fürchterliche, leidensvolle Jahre, bevor die Alliierten sie befreiten. Als Einzige von mehr als 60 Angehörigen der Familie Weiss überlebte die Mutter von Ricardo Lenzi Laubinger den Holocaust. Weiterlesen

Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran

Altar von St. Mauritius, Wiesbaden

Eine Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran halten der katholische Kirchort St. Mauritius und die iranischen Christen der evangelischen Auferstehungsgemeinde am Donnerstag, 28. Februar um 18 Uhr an der St. Mauritius-Kirche Wiesbaden, Abeggstraße 37.

Die Gemeinden machen damit auf das Schicksal religiös Verfolgter in der Islamischen Republik Iran aufmerksam. Dort werden zum Christentum übergetretene Menschen ebenso wie Angehörige der Bahai-Religion wegen ihres Glaubens immer wieder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Auch die Verfolgung der Bahais im Jemen, eine Folge der iranischen Beteilung am dortigen Bürgerkrieg, wird Thema sein. „Als Christen müssen wir für die Religionsfreiheit aller Menschen eintreten“ erklärt dazu Roland Falk, Pfarrer der Auferstehungsgemeinde. Weiterlesen