Kreuzweg in der Fastenzeit

Sind Sie schon mal einen Kreuzweg mitgegangen?

Jedes Jahr gestaltet die Gruppe 1165 St. Bonifatius einen Kreuzweg in St. Bonifatius nach der Messe um 18 Uhr. Dieses Jahr ist es am 12. April 2019 soweit. Wir gehen gemeinsam den Kreuzweg und lesen Texte aus dem eigens für diesen speziellen Kreuzweg erstellten Textheft. Die aktuellen Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die in den Kontext zum Leiden Jesu Christi gebracht werden, beeindrucken die Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue. Im Anschluss können Sie unsere Arbeit durch eine Unterschrift auf einer Petition unterstützen. Herzliche Einladung!

Freitag, 12. April 2019 ca. 18.30 Uhr (nach dem 18 Uhr Gottesdienst)
Eintritt frei
St. Bonifatius Kirche, Luisenstraße 27, 65185 Wiesbaden

Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran

Altar von St. Mauritius, Wiesbaden

Eine Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran halten der katholische Kirchort St. Mauritius und die iranischen Christen der evangelischen Auferstehungsgemeinde am Donnerstag, 28. Februar um 18 Uhr an der St. Mauritius-Kirche Wiesbaden, Abeggstraße 37.

Die Gemeinden machen damit auf das Schicksal religiös Verfolgter in der Islamischen Republik Iran aufmerksam. Dort werden zum Christentum übergetretene Menschen ebenso wie Angehörige der Bahai-Religion wegen ihres Glaubens immer wieder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Auch die Verfolgung der Bahais im Jemen, eine Folge der iranischen Beteilung am dortigen Bürgerkrieg, wird Thema sein. „Als Christen müssen wir für die Religionsfreiheit aller Menschen eintreten“ erklärt dazu Roland Falk, Pfarrer der Auferstehungsgemeinde. Weiterlesen

26. Juni, Tag gegen Folter

Foto: Privat

Am 26. Juni jährt sich der Internationale Tag gegen Folter, den die Vereinten Nationen 1997 ( vor 20 Jahren!) ins Leben gerufen haben. Folter ist nicht nur eine Randerscheinung oder gar Geschichte. Folter ist aktuell, auch heute noch!

Die Statistiken sind schockierend: Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert. In weiteren 80 Ländern wird immer wieder misshandelt und gefoltert. Folter ist jedoch nach eindeutiger Rechtslage auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene absolut verboten. Dokumentiert ist dies auch im Jahresbericht “Amnesty International Report 2016/17” , der gerade Ende Mai erschienen ist.

Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Nachmittag in der Wiesbadener Fußgängerzone (Mauritiusplatz) und informiert zu diesem Thema. Kommen Sie vorbei und geben Sie uns Ihre Unterschrift!

Amnesty-Kreuzweg in der Fastenzeit

Sind Sie schon mal einen Kreuzweg mitgegangen?

Jedes Jahr gestaltet die Gruppe 1165 St. Bonifatius einen Kreuzweg in St. Bonifatius nach der 18 Uhr Messe. Dieses Jahr ist es am 12. April 2019 soweit. Wir gehen gemeinsam den Kreuzweg und lesen Texte aus dem eigens für diesen speziellen Kreuzweg erstellten Textheft. Die aktuellen Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die in den Kontext zum Leiden Jesu Christi  gebracht werden, beeindrucken die Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue. Im Anschluss können Sie unsere Arbeit durch eine Unterschrift auf einer Petition unterstützen. Herzliche Einladung!

Freitag 12.04.19 ca. 18:30 Uhr (nach dem 18 Uhr Gottesdienst)
Eintritt frei
St. Bonifatius Kirche, Luisenstraße 27, 65185 Wiesbaden

FREIHEIT FÜR DIE BAHÁ’Í

Sieh Dir dieses Video an! : -> ” amnesty_video “

E s    r e i c h t !
Sie haben nichts anderes getan als ihre Religion friedlich zu praktizieren, dennoch wurden sie gravierender, aber haltloser Anklagen für schuldig befunden, darunter „Beleidigung religiöser Gefühle“ und „Propaganda gegen das System“.

Die sieben inhaftierten, führenden Bahá´i im Iran

Sieben führende Mitglieder der Bahá´i-Gemeinde im Iran sitzen seit Mai 2008 in Haft. Am 7. August 2010 wurden sie zu 20 Jahren verurteilt.

Obwohl sich die friedlichen Bahá´i gesellschaftlich für die Bildung, die Menschenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter oder auch für „Die Einheit der Menschen“ einsetzen, werden sie durch Schikanen am gesellschaftlichen Fortkommen gehindert und in der Schule oder im Berufsleben diskriminiert.soltani

Die Amnesty-Gruppe St. Bonifatius 1165 setzt sich sowohl für die 7 Bahá´i im Iran, als auch für deren mittlerweile ebenfalls inhaftierten Rechtsanawalt Abdolfattah Soltani ein. Dieser wurde 2012 wegen seiner Menschenrechts­arbeit und seine Rolle als Gründungsmitglied des seit 2008 verbotenen Zentrums für Menschen­rechtsverteidiger inhaftiert. Er ist Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009.

Einladung zur Informationsveranstaltung zu den Themen:

  • Die 7 führenden Mitglieder der Bahá’í und ihr Anwalt
  • Die Bahá’í Religion
  • Das Europäische Zentrum Langenhain
  • Menschenrechtsverletzungen im Iran
  • Gesundheitliche Folgen bei Verweigerung medizinischer Versorgung

Samstag 12.11.16, 19 – 21 Uhr, Eintritt frei
St. Bonifatius, Pfarrsaal, Luisenstraße 31,65189 Wiesbaden

Abendprogramm: programm_bahai_abend

Radiosendung am 9.07.2016: Mitmachen lohnt sich

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

In unserer Radiosendung am 9. Juli stellen wir die Arbeit einer unserer Wiesbadener Gruppen vor: Die Gruppe 1165 St. Bonifatius von Amnesty International in Wiesbaden.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Schreiben von Appellen an die Regierenden. Wir fordern sie auf, die Menschenrechte einzuhalten, ungerechtfertigte politische Haft aufzuheben, den Verbleib von „Verschwundenen“ aufzuklären, Folter und Todesstrafe abzuschaffen oder Mord von Staats wegen zu beenden.

Foto: Privat

Foto: Privat

In der Radiosendung zeigen  wir, dass das Schreiben von Briefen erfolgreich ist: Menschenrechtsverteidiger aus Kuba wurden nach Appellen freigelassen. Ähnliche Fälle sind aus Syrien und Myanmar bekannt, für die sich die Gruppe 1165 besonders intensiv  einsetzte.

 


Am 9. Juli um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.