26. Juni “Tag gegen Folter”

Stop FolterAm Sonntag, den 26.06.2016,
am „TAG GEGEN FOLTER“ steht unsere amnesty Gruppe 1165, St. Bonifatius am Ende des 11 Uhr Gottesdienstes vor der Kirche.

Zwar haben 159 Länder die UN-Antifolterkonvention ratifiziert, dennoch hat Amnesty zwischen 2010 und 2015 in 141 Ländern Folter und Misshandlung dokumentiert. Folter findet hauptsächlich in nicht-rechtsstaatlich verfassten Staaten statt, unter anderem in vielen Ländern des Nahen Ostens und der arabischen Welt, etwa in Syrien, Libyen, Jemen, Saudi-Arabien, den Golfstaaten, Irak, Iran, Tunesien und Ägypten.

Die Bundespsychotherapeutenkammer schätzt aufgrund wissen­schaftlicher Studien, dass etwa die Hälfte der Asylsuchenden in Deutschland nach traumatischen Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und/oder eine Depression entwickelt. Auch die Hälfte aller geflüchteten Kinder ist nach den Schätzungen psychisch belastet. Doch nur 4 Prozent der erkrankten Flüchtlinge erhalten nach diesen Schätzungen Zugang zu einer Therapie.

Wir haben Kuchen gebacken und sammeln Spenden zugunsten des Amnesty-Zweckspendenprojektes „Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge“

Radiosendung am 16.04.2016: Kolumbien

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

Wir wollen aus Anlass des 40. Geburtstags unserer Amnesty-Gruppe über unsere Arbeit sprechen, diesmal über unser Gruppenthema Kolumbien.

In Kolumbien, dem Staat, der „Freiheit und Ordnung“ zum Wahlspruch für sein Wappen erkoren hat, herrscht seit mehr als 50 Jahren ein Bürgerkrieg zwischen linksgerichteter Guerilla, rechtsgerichteten Paramilitärs und der Armee. Opfer dieses Konflikts ist die Zivilbevölkerung: Kleinbauern, die in dem umkämpften Gebiet leben, Indigene und Afro-Kolumbianer. Nun scheint sich endlich ein Wandel zu Frieden zwischen den Parteien zu vollziehen, wie sich gerade in den letzten Tagen gezeigt hat.

In unserer Radiosendung werden wir über unser Engagement für Kolumbien berichten.

Am 16. April um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 23.01.2016: Amnesty macht erfolgreiche Arbeit

Quelle: StockexchangeWie jedes Jahr möchten wir das neue Jahr damit beginnen, über Erfolge zu berichten.

Auch wenn es diesmal schwieriger ist als in den Jahren zuvor, positive Ereignisse der letzten Monate zusammenzutragen. Schlechte Nachrichten gab es 2015 genug. Aber es gibt sie, die positiven Nachrichten, die Erfolge und darüber möchten wir in unserer Radiosendung berichten.

  • Auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt: Die Zahl der Staaten, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird, sinkt weltweit. So wurde sie im Dezember in der Mongolei abgeschafft. Damit steigt die Zahl der Staaten weltweit, die diese grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe vollständig abgeschafft haben, auf insgesamt 102 an.
  • Ebenso gab es bei den Rechten für Lesben und Homosexuelle, den LGBTI-Rechten im letzten Jahr Fortschritte. Inzwischen unterstützt die Mehrheit der europäischen Staaten die vollständige Gleichstellung mit der Ehe oder gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaften: Gleichgeschlechtliche eingetragene Partnerschaften wurden durch das zyprische Parlament anerkannt, in Irland stimmten die Bürger im Mai für die gleichgeschlechtliche Ehe.
  • Positiv ist auch die Entwicklung in Kolumbien. Ende des Jahres gab es einen historischen Durchbruch für Kolumbien. Bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla auf Kuba kam man überein, den seit über 50 Jahren währenden Konflikt aufzuarbeiten.
  • Aber auch viele Einzelfälle zeigen, dass es sich lohnt, sich für die Menschenrechte einzusetzen.

Am 23. Januar um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

MALALA – IHR RECHT AUF BILDUNG

© 2015 Twentieth Century Fox Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International in der Reihe Politische Entwicklungen:

MALALA – IHR RECHT AUF BILDUNG

MALALA – Ihr Recht auf Bildung ist das mitreißende und bewegende Portrait von Malala Yousafzai, die in ihrer Heimat Pakistan von den Taliban auf die Todesliste gesetzt wurde. Malala war auf dem Weg nach Hause im Swat Tal, als sie in ihrem Schulbus von einem Schuss in den Kopf schwer verletzt wurde. Das Attentat entfachte einen weltweiten Aufschrei der Empörung. Sie wurde in eine Klinik in England ausgeflogen und hat auf wundersame Weise überlebt. Heute ist sie eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung. Der couragierte Teenager wird als „Ambassador of Conscience” von Amnesty International, dem Sacharow Preis des Europäischen Parlaments und dem Friedensnobelpreis geehrt.

Der Dokumentarfilmer Davis Guggenheim zeigt, wie Malala mit ihrer Familie im pakistanischen Swat-Tal gelebt hat, welche paschtunische Legende für ihren Namen steht und wie sie, aktiv unterstützt von ihrem Vater den Kampf für das Recht auf Bildung aller Mädchen weltweit vorantreibt. Von der engen Beziehung zu ihrem Vater, der ihre Leidenschaft für Bildung früh entfacht hat, über ihre Reden vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), ihrem globalen Engagement mit dem Malala Fund, bis zu ihrem heutigen Alltag mit ihren Eltern und Brüdern in England.

“Oscarpreisträger Davis Guggenheims exzellenter Dokumentarfilm über die Ikone für Bildung und Frauenrechte gibt einen berührenden Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen jungen Frau.” Luitgard Koch programmkino.de.

Doku, Regie: Davis Guggenheim, USA 2015, 88 min, DCP, OmU, FSK: ab 6

Donnerstag 17.12.15, 18.00 Uhr
Sonntag 20.12.15, 18.00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

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Filmabend: Parada am 9. Dezember

c. www.mm-filmpresse.deBei WIR IN WIESBADEN und in Kooperation mit dem MURNAU FILMTHEATER und dem frauen museum wiesbaden zeigen wir: PARADA

Der ehemalige Kriminelle Limun besitzt eine Sicherheits-Firma, ist Kriegsveteran und dazu höchst homophob. Seine Verlobte Pearl steckt mitten in Hochzeitsvorbereitungen. Ihr Hochzeitsplaner ist der schwule Mirko. Frustriert von Limuns schwulenfeindlichen Beschimpfungen, will Mirko den Job schon schmeißen als Pearl ihrem Verlobten ein Ultimatum stellt. Nicht nur besteht sie darauf, dass Mirko bleibt. Das Jawort spricht sie nur dann, wenn Limuns Firma die von Mirko und seinem Freund organisierte Gay-Pride-Parade beschützt, die massiven Anfeindungen ausgesetzt ist. Das Alpha-Tier muss schließlich gemeinsam mit dem schwulen Pärchen für die Rechte von Homosexuellen kämpfen. Ohne Unterstützung der Polizei. Auf der Suche nach Sympathisanten reisen sie gemeinsam durch ein zerrissenes Land und engagieren dubiose Mitstreiter für eine gerechte Sache. Die alten Feinde – Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und kroatische Kriegsveteranen – bilden zusammen eine utopische Truppe der besonderen Art, die es mit bunten Luftballons und Regenbogenfahnen gegen fiese Nationalisten und Neo-Nazis aufnimmt.

Die skurrile Komödie von Srdjan Dragojević war d e r Publikumshit der Berlinale und gewann den Panorama-Publikumspreis. Klischees, Stereotypen und sicher geglaubte Wahrheiten verkehrt der Film in ihr hochgradig unterhaltsames Gegenteil. Ein sicheres Gespür für Situationskomik, grandiose Dialoge und eine seltene Übertreibungskunst machen aus „Parada“ ein einziges Kinofest. Politisch völlig inkorrekt und dabei rasend komisch.

Gehen Sie ins Kino und schauen Sie sich diesen herrlichen Film an! Und: Homophobie ist heilbar. www.kino-zeit.de

REGIE:  Srdjan Dragojevic; DARSTELLER:  Nikola Kojo, Milos Samolov, Hristina Popovic,  Goran Jevtic, Toni Mihailovski; Serbien / Kroatien / Mazedonien / Slowenien 2011; 115 Min; FSK: ab 12

Eintritt: 6 € / 5 €
Mittwoch, 9. Dezember, 20:15 Uhr
Murnau-Filmtheater, Murnau-Straße 6, 65189 Wiesbaden

Radiosendung am 06.11.2015: Asyl in Deutschland

Quelle: StockexchangeAus Aktuellem Anlass wiederholen wir die Sendung vom 24. Oktober zum Thema Asyl in Deutschland:

Am Freitag, 6. November um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle.

Zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz, über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.