Lesung: “Warum wir hier sind” am 28. Juni

 

© MasterPeace Wiesbaden

Zusammen mit MasterPeace Wiesbaden laden wir Sie herzlich zur Lesung am 28.06. ein:

WARUM WIR HIER SIND – REISEGESCHICHTEN AUS UNSERER WELT –
EINE MUSIKALISCHE LESUNG

Das Buch „Warum wir hier sind – Reisegeschichten aus unserer Welt“ ist in einem Projekt des MasterPeace Wiesbaden Clubs gefördert durch die Stadt Wiesbaden, entstanden. Es beinhaltet eine Sammlung von spannenden, hoffnungsvollen und erstaunlichen Reisegeschichten geflüchteter Menschen. Allesamt berühren sie das Herz, jede auf ihre Weise.

Die Autoren und Autorinnen kommen aus dem Jemen, aus Somalia, Äthiopien, Afghanistan, Albanien und Syrien. Gemeinsam haben sie alle, dass sie um 2015 nach Deutschland gekommen sind.

Sie haben sich in der Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen auf eine weitere Reise begeben: das Projekt „Storytelling for Change“. Begleitet wurden sie von engagierten Sprachpatinnen, die die Geschichten gemeinsam mit ihnen auf Deutsch verfasst haben.

Die dabei entstandenen Texte handeln von Lebensträumen, Neubeginn, Krieg, Flucht, Liebe, Trennung, dem Alltag in Deutschland, von Hoffnungen und Begegnungen. Jede der neunzehn Erzählungen ist einzigartig, und doch verbindet sie alle etwas: Es sind Geschichten von Überlebenden. Geschichten, die uns am Leben halten. Tribute an die Liebe, an Frieden und Gerechtigkeit. 

Am Freitag, den 28.06.2019 um 19:30 Uhr lesen einige der Autoren aus ihren Erzählungen.  Die Lesung wird begleitet durch orientalische Gitarrenklänge des Musikers Mohammad Mahmoud sowie durch Christine Diez am Klavier.
Im
Anschluss an die Lesung sind die Zuhörer zum Austausch über das Gehörte eingeladen.

Freitag 28.06.19 um 19:30 Uhr
Eintritt: Frei

Mauritius-Mediathek
Hochstättenstraße 6-10
65183 Wiesbaden

Lesung und Sinti-Swing am 16. Juni

Ricardo Lenzi Laubinger mit seinem Buch (Quelle: @sintiautor)

Im Rahmen von “Wir in Wiesbaden 2019 – Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte” laden wir, der Schlachthof Wiesbaden und die Sinti-Union Hessen Sie herzlich am 16. Juni ein zur Lesung aus:

“Und eisig weht der kalte Wind”. Die Geschichte einer deutschen Sinti-Familie von Ricardo Lenzi Laubinger. Im Anschluss Sinti-Swing

14 Jahre alt war Bertha Weiss, eine deutsche Sintiza, als sie zusammen mit ihren Angehörigen am 16. Mai 1940 von den Nationalsozialisten aus Hamburg nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Sie erlebte fünf fürchterliche, leidensvolle Jahre, bevor die Alliierten sie befreiten. Als Einzige von mehr als 60 Angehörigen der Familie Weiss überlebte die Mutter von Ricardo Lenzi Laubinger den Holocaust.

Eine Geschichte, die für viele Sinti-Familien steht. Eine halbe Million Sinti und Roma sind schätzungsweise von den Nationalsozialisten und ihren Verbündeten in Europa ermordet worden. Von den 35.000 bis 40.000 erfassten deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden mehr als 25.000 ermordet. Jede Sinti-Familie hat Angehörige verloren. Aber auch nach Kriegsende war und ist die deutsche Minderheit der Sinti benachteiligt und alltäglichem Rassismus ausgesetzt.

Aufgrund dieser Lebenserfahrungen gründete Ricardo Lenzi Laubinger die Sinti-Union Hessen und engagiert sich politisch für seine Minderheit. Die ergreifende Geschichte seiner Familie Weiss/Laubinge von 1925 bis 2017 erzählt er in seinem Buch “Und eisig weht der kalte Wind”.

Es lesen Schüler der Oberstufe des Campus Klarenthal und Mitglieder von Amnesty International. Nach der Lesung sprechen wir mit Ricardo Lenzi Laubinger über sein Buch.

Anschließend Sinti-Swing mit Christiano Gitano (Gitarre), Taylor Paucken-Reinhardt (Gitarre) und Ricardo Lenzi Laubinger (Violine).

Sonntag 16. Juni 2019 um 19:30 Uhr
Eintritt 8 €
Schlachthof Wiesbaden, Kesselhaus
Murnaustraß3 1, 65189 Wiesbaden


Mit freundlicher Unterstützung durch die CITOYEN Stiftung und die Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus

         

Lesung: “Und eisig weht der kalte Wind” und Sinti-Swing am 15. März

Ricardo Lenzi Laubinger mit seinem Buch (Quelle: @sintiautor)

Ricardo Lenzi Laubinger mit seinem Buch (Quelle: @sintiautor)

Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11 – 24.03.2019 laden die Sinti-Union Hessen und Amnesty International am 15. März ein zur Lesung aus:

“Und eisig weht der kalte Wind”. Die Geschichte einer deutschen Sinti-Familie von Ricardo Lenzi Laubinger. Im Anschluss Sinti-Swing

14 Jahre alt war Bertha Weiss, eine deutsche Sintiza, als sie zusammen mit ihren Angehörigen am 16. Mai 1940 von den Nationalsozialisten aus Hamburg nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Sie erlebte fünf fürchterliche, leidensvolle Jahre, bevor die Alliierten sie befreiten. Als Einzige von mehr als 60 Angehörigen der Familie Weiss überlebte die Mutter von Ricardo Lenzi Laubinger den Holocaust. Weiterlesen

Aeham Ahmad: „Pianist aus den Trümmern“ – Konzert und Lesung am 10.12.2018

Gemeinsam mit dem Schlachthof Wiesbaden und der vhs Wiesbaden laden wir herzlich ein zu

Music for Hope: Konzert und Lesung am 10.12.2018 mit
Aeham Ahmad – „Pianist aus den Trümmern“

Als „Pianist aus den Trümmern“ ist er bekannt geworden: Aeham Ahmad, der junge Mann, der Klavier spielte inmitten der Bombenkrater eines Flüchtlingslagers in Damaskus. Er spielte für seine Nachbarn, aber vor allem für die Kinder, um ihnen Freude zu bereiten, sie zu trösten und sie vom Hunger und den Schrecken des Krieges abzulenken. Als der IS das Lager unter seine Kontrolle brachte und Ahmads Klavier verbrannte, beschloss er, aus Syrien zu fliehen.

Seit September 2015 lebt der studierte Musikpädagoge in Wiesbaden und engagiert sich auch hier für Kinder. Seine Geschichte hat er in einem Buch aufgeschrieben: „Und die Vögel werden singen. Ich, der Pianist aus den Trümmern“. Ein Bericht voller Hoffnung, Menschlichkeit – und Musik. Immer wieder ist es seine Musik, die andere Menschen getröstet, ermutigt und ihm selbst buchstäblich das Leben gerettet hat.

Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, möchten wir mit einem Konzert von Aeham Ahmad und einer Lesung aus seinem Buch daran erinnern, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auch 70 Jahre nach ihrer Verkündung noch immer für Millionen Menschen nicht gilt.

Piano und Gesang: Aeham Ahmad
Lesung: Michael Stein, Palast Promotion

Grußworte von Dr. Philipp Salamon-Menger, Direktor der vhs Wiesbaden

Montag, 10. Dezember 2018 um 20 Uhr
Schlachthof Wiesbaden, Kesselhaus
Murnaustraße 1, 65189 Wiesbaden
Eintritt 7 €

 

Warum wir hier sind – Reisegeschichten aus unserer Welt am 7. November

Gemeinsam mit dem Kinderzentrum Wellritzhof, dem Jugendzentrum Georg-Buch-Haus, Kubis e.V., MasterPeace Wiesbaden und dem Flüchtlingsrat Wiesbaden laden wir herzlich ein zur 

Musikalischen Lesung: Warum wir hier sind –  Reisegeschichten aus unserer Welt

Von der ersten Liebe in Pakistan, über die Hürden des Deutschlernens in der neuen Heimat und Kriegsgeschehnisse in Syrien, bis zu einer Agentengeschichte erzählen die in Wiesbaden gelandeten AutorInnen aus Syrien, Somalia, Jemen, Albanien, Afghanistan und Äthiopien ihre Geschichten. Begleitet wird der Abend von MusikerInnen aus unterschiedlichen Ländern.

© MasterPeace Wiesbaden

Es sind erstaunliche, spannende und berührende Texte, die in dem Buch “Warum wir hier sind” erschienen sind. Entstanden sind die Texte in dem Projekt “Storytelling for Change”, das 2017 von Kristine Tauch (Diplom-Pädagogin und Mitgründerin von MasterPeace in Wiesbaden) initiiert wurde und das Einheimische und Geflüchtete zusammengebrachte.

An diesem Abend werden zu hören sein:

  • Wozifa Khalil: Sie liest aus ihrer berührenden, in Äthiopien beginnenden, Geschichte: „Mein Kind ist mein Leuchtturm“.
  • Bledion Vladi: Er ist mit seiner Familie aus Albanien gekommen, ist Mitgründer von MasterPeace Wiesbaden, Student, hat das Projekt mitorganisiert sowie seine Geschichte im Buch veröffentlicht, in der es um das „Ankommen“ geht.
  • Nero hat die Geschichte “Zumindest hat er es versucht” geschrieben, ist den Schrecken des Krieges in Syrien entflohen und wohnt nun in Wiesbaden.
  • Sam Zara kommt aus Syrien, beginnt bald eine Ausbildung in Wiesbaden. Aus seiner Geschichte stammt der schöne Satz: Ein Mensch kann nicht frei sein, wenn er seine Geschichte nicht erzählen darf. Er liest gemeinsam mit seiner Sprachpatin Christine Diez.
  • Fahim Ehsani, 16 Jahre: Von ihm stammt die Geschichte “Kindheit auf der Durchreise”. Seine Sprachpatin, Kristine Tauch, liest und er spielt Flöte.
  • Christine Diez: Die ehemalige Deutschlehrerin spielt Klavier, ist auch Schauspielerin und war Sprachpatin im Projekt.
  • Mohammed Moradi spielt Gitarre und singt. Er ist ein jugendlicher syrischer Musiker, der mit seiner Familie nach Deutschland gekommen ist.

Mittwoch 7.11.18 um 19 Uhr
Eintritt: Frei
Ein Kulturstube Westend Special im
Kinderzentrum Wellritzhof, Wellritzstrasse 21, 65183 Wiesbaden

„Lebensläufer“ – Szenische Lesung am 10. Dezember

Quelle: Claudia Dilay Hauf

Quelle: Claudia Dilay Hauf

2016 erreichten tausende geflüchtete Menschen unser Land. Tausende geflüchtete Menschen erreichten Deutschland aber auch während des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit danach. Was passiert, wenn sich Menschen aus diesen beiden Gruppen kennenlernen und sich über ihr Leben und ihre Fluchtgeschichten austauschen? Davon erzählt die Lesung „Lebensläufer“ des gleichnamigen Projektes, das Brieffreundschaften zwischen jungen und alten Menschen mit Fluchtgeschichte angestoßen hat.

Die Idee dahinter: Ob des gleichen Schicksals begegnen sich die beiden Gruppen mit emphatischem Blick und Wertschätzung füreinander. In der Praxis mussten jedoch viele Schwierigkeiten überwunden werden. Behörden und Institutionen schirmen junge Geflüchtete ab; zudem haben viele der jungen Menschen Angst über ihre Fluchtgeschichte zu sprechen. Gleichzeitig verspürt die ältere Generation zum Teil eine gewisse Bitterkeit angesichts der großen Hilfsbereitschaft, die den aktuell Geflüchteten entgegengebracht wird. Denn sie selbst erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg keine Willkommenskultur, sondern oft Ablehnung und einen Mangel an Wertschätzung der Gesellschaft gegenüber der eigenen Fluchtgeschichte.

Die Lesung des Brachland-Ensembles erzählt von der Bürokratie, die mal Antrieb und mal Bremse bedeuten kann; sie berichtet über Menschen, die sehr viel zu sagen haben, aber (noch) nicht gehört werden, bis hin zu den tatsächlichen Begegnungen zwischen zwei Generationen und ihren Geschichten, für die sich die Reise von „Lebensläufer” gelohnt hat … und noch weiter geht.

Sonntag, 10. Dezember 2017 um 19.30 Uhr
Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden
Eintritt frei

Veranstalter:
Amnesty International Wiesbaden, vhs Wiesbaden e.V., Freiwilligenzentrum Wiesbaden, Flüchtlingsrat Wiesbaden