Kino: “Nome di Donna” am 16. und 17. August

Adriana Asti als Ines und Cristiana Capotondi als Nina © ARSENAL Filmverleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir am 16. und 17. August den Film:

NOME DI DONNA

Mit ihrer Tochter lebt die alleinerziehende Nina in Mailand und hält sich nur mühsam über Wasser. Als ihr ein Job als Pflegerin in einer eleganten Seniorenresidenz in der Lombardei angeboten wird, greift sie zu und zieht mit ihrer Tochter aufs Land. Zunächst ist Nina sehr glücklich in ihrer neuen Anstellung. Freundet sich schnell mit ihren Kolleginnen an. Doch bald bekommt die Fassade Risse. Nina kommt einem Geheimnis auf die Schliche, das die anderen Frauen aus Angst um ihre Anstellung verschweigen. Der Leiter der Klinik, Marco Maria Torri, verlangt von seinen Angestellten immer wieder unangemessene Gefälligkeiten – und auch Nina soll sich in dieses System fügen … Weiterlesen

Kino: “Nur eine Frau” am 6., 8. und 9. Juni

© Mathias Bothor

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir am 6., 8. und 9. Juni den Film:

Nur eine Frau

Mitten in Berlin wird Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen. Arglos hat sie ihn zur Bushaltestelle begleitet, wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen?  In NUR EINE FRAU erzählt Aynur ihre Geschichte. Es ist die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die das Leben liebt und die genau weiß, wie sie es leben möchte. Weiterlesen

Die göttliche Ordnung ‒ Film zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland am 29.11.

Quelle: Alamode Film

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater und den Frauen der IG Bergbau, Chemie, Energie zeigen wir den Film

Die Göttliche Ordnung

Schweiz, 1971: In dem beschaulichen Dorf Appenzell ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Doch als sich die junge Hausfrau und Mutter Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, gerät die patriarchalische Dorf- und Familienordnung ins Wanken. Schnell lassen sich die anderen Frauen von Noras politischen Engagement anstecken und kämpfen sowohl für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung als auch gegen eine verstaubte Sexualmoral.

„Eine hintersinnige, ironische und bisweilen sehr berührende Tragikomödie“
(programmkino.de)
„Eine berührende und witzige Hommage an die Gleichberechtigung“ (NZZ)

Zur Themenseite: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Regie: Petra Biondina Volpe, CH 2017, 92 min, DCP, DF, FSK: ab 6, mit Marie Leuenberger, Bettina Stucky, Ella Rumpf

Donnerstag 29.11. um 18 Uhr
Eintritt: 7 €/6 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabende: Die Suffragette am 25. und 29. November

Quelle: Deutsches Filminstitut

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater und den Frauen der IG Bergbau, Chemie, Energie zeigen wir den Film

Die Suffragette

Die Engländerin Nelly kehrt gerade aus dem Internat zurück, da wird sie von ihrer Mutter mit der Suffragetten-Bewegung bekannt gemacht. Die junge Frau schließt sich ihnen begeistert an. Minister Lord Ascue, der die emanzipatorischen Bestrebungen per Gesetz unterbinden will, ist das nächste Ziel der Suffragetten. Doch als Nelly den Auftrag ausführen soll wird dieser zur Zerreißprobe zwischen ihren politischen Überzeugungen und ihrer Liebe.

Die von Asta Nielsen und Mary Scheller gespielten Hauptfiguren von Mutter und Tochter Panburne sind den britischen Suffragetten Emmeline Pankhurst und Tochter Christabel Pankhurst nachempfunden. Sie gründeten 1903 mit weiteren Frauen in Manchester die Women’s Social and Political Union, eine radikal-bürgerliche Frauenbewegung und entwickelten eine Theorie des gewaltlosen Widerstandes, die später von der Frauenbewegung in den USA übernommen wurde.

Regie: Urban Gad, DE 1913, 60 min (Fragment), Blu-ray mit eingespielter Musik von Maud Nelissen, FSK: ungeprüft, mit Asta Nielsen, Max Landa, Mary Scheller

Zur Themenseite: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Sonntag, 25.11. um 18 Uhr
Donnerstag 29.11. um 20.15 Uhr mit Einführung durch die Filmwissenschaftlerin Marie Dudzik, Murnau-Stiftung.
Eintritt: 7 €/6 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabende: No Land´s Song

Copyright 2016 No Lands Song

Copyright 2016 No Lands Song

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International in der Reihe „Politische Entwicklungen“:

NO LAND’S SONG 

Doku, Regie: Ayat Najafi, DE/FR 2014, 91 min, DCP, OmU, FSK: beantragt, FBW: Prädikat besonders wertvoll

Der iranische Regisseur Ayat Najafi begleitet in diesem Film seine Schwester und Musikerin Sara, die zwar in Teheran lebt, dort „öffentlich“ aber nicht arbeiten darf. Denn die Frauenstimme ist im Iran als Solo-Stimme vor einem rein männlichen bzw. gemischten Publikum verboten.

Trotzdem setzt sich Sara ein ehrgeiziges Ziel: Sie möchte mit ihren eigenen Kompositionen ein Konzert auf die Beine stellen, in dem auch weibliche Solistinnen auftreten sollen. Doch die iranische Regierung und die strengen Gesetze lassen ihr Projekt fast aussichtslos erscheinen.

Ein Porträt über eine mutige Frau, die trotz zahlloser Rückschläge und am Ende ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit, für ihre persönliche Freiheit, aber auch für die Rechte aller iranischen Frauen, kämpft.

„Es ist dieser Mut und diese Bereitschaft, bis zum Äußersten zu gehen, die in jeder Minute des Films spürbar ist. (…) Dazu erklingen immer wieder wunderschöne Melodien, eine Mischung aus traditionellen Weisen und neuen Kompositionen von Sara und anderen iranischen Künstlerinnen, die in ihrer Kraft und Stärke zu Tränen rühren. Und die zeigen, dass die Musik in ihrer Schönheit ein Geschenk für jeden Menschen ist. Unabhängig von Kultur und Geschlecht.“ Deutsche Film- und Medienbewertung

Freitag 11.03.16, 20:15 Uhr
Samstag 12.03.16, 18:00 Uhr
Sonntag 13.03.16, 18:00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €’
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

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