Kino: „Freedom on Fire — Ukraine’s Fight for Freedom“ am 07.03.

Nataliia Nagorna, Die ukrainische Kriegsjournalistin des Fernsehsenders 1+1 findet Trost in den Erwartungen an ihre Arbeit, selbst in einer humanitären Notsituation. „Wahrer Mut ist, wenn man Angst hat und trotzdem handelt“, sagt sie.
© Evgeny Afineevsky

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Dokumentarfilm:

„Freedom on Fire — Ukraine’s Fight for Freedom“

Der aktuelle Dokumentarfilm des Oscar- und Emmy-nominierten Regisseurs Evgeny Afineevsky, zeigt die Schrecken des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine aus nächster Nähe. Er zeigt den Mut des ukrainischen Volkes, das fest entschlossen ist, sich mit allen Kräften zu widersetzen. Weiterlesen

Kino: „Im Westen nichts Neues“ am 18.03. und 19.03.

Im Westen nichts Neues © Reiner Bajo

In Zusammenarbeit mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Im Westen nichts Neues

Hart inszeniertes und brillant gespieltes Antikriegsdrama, das zur richtigen Zeit die grausame Wahrheit des Kriegs zeigt und veranschaulicht, was er für diejenigen bedeutet, die gezwungen sind ihn auszufechten.

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Kino: „Republic of Silence“ am 11. und 13.08.

Szene aus Republic Of Silence © Salzgeber

Republic of Silence

Zensierte Bilder, verordnetes Schweigen, Gedanken im Geheimen. Das Leben der syrischen Filmemacherin Diana El Jeiroudi war von Diktatur, Kriegen und Angst geprägt. In ihrem Film reflektiert sie eine politische Tragödie epischen Ausmaßes und stellt dieser ein Mosaik zutiefst persönlicher Momente gegenüber. Die dargestellte Zeit reicht von ihren ersten Erinnerungen im Alter von sieben Jahren, als sie von ihrem Vater die erste Kamera geschenkt bekommt, bis zur Gegenwart, in der sie mit ihrem Partner in Berlin lebt. Trost bieten ihr das Kino, die Musik, die Gewissheit von Träumen und die Solidarität einer tiefen Liebesbeziehung. Weiterlesen

Kino: „This Rain Will Never Stop“ am 6. und 7.05.2022

Andriy Suleyman © jip film & verleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

This Rain Will Never Stop

THIS RAIN WILL NEVER STOP nimmt den Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch den endlosen Kreislauf von Krieg und Frieden in der Menschheit.
Der Film folgt dem 20-jährigen Andriy Suleyman bei seinem Versuch, eine nachhaltige Zukunft zu sichern und gleichzeitig den menschlichen Tribut für bewaffnete Konflikte zu zahlen.
Vom syrischen Bürgerkrieg bis hin zum Krieg in der Ukraine wird Andriys Existenz von dem scheinbar ewigen Fluss von Leben und Tod bestimmt. Weiterlesen

Amnesty International bei goEast 2022

Bild aus Maryna Er Gorbachs Film „Klondike“: Ilka (Oxana Cherkashina) in ihrem zerbombten Wohnzimmer in der Ostukraine © Kedr Film

Wir sind wieder als Partner beim goEast Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films dabei, es findet vom 19.04.–25.04.2022 statt.
In diesem Jahr ein Filmfestival zwischen Krieg und Kulturboykott. Im Herzstück des Festivals, dem Wettbewerb Spiel- und Dokumentarfilme, unterstützen wir den Film:

Klondike

Die hochschwangere Irka lebt mit ihrem Mann Tolik in einem Dorf im ostukrainischen Gebiet ‎Donezk. An der nahen russisch-ukrainischen Grenze wird im Juli 2014 gekämpft. Im ‎Wohnzimmer ihres Hauses fehlt eine Wand, sie ist den Kampfhandlungen zum Opfer ‎gefallen. Der Blick auf die karge Landschaft, die zum Kriegsschauplatz wird, liegt frei. Irka will ‎ihr Heim dennoch nicht verlassen. Während Toliks separatistische Freunde erwarten, dass er ‎sich ihrem Kampf anschließt, bezichtigt ihn Irkas Bruder des Verrats an der Ukraine. Als in ‎der Nähe ein Flugzeug der Malaysian Airlines abstürzt, denken Irka und Tolik zunächst an ‎eine weitere Kriegshandlung. Weiterlesen

Kino: „Kabul – City in the Wind“ am 15. und 20.01.2022

© jip film und verleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir:

Kabul – City in the Wind

Der Dokumentarfilm schildert das tägliche Leben in Kabul während der stillen Pausen zwischen regelmäßig stattfindenden Selbstmordattentaten.

Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag.

Abas, der Busfahrer, ist Mitte 40 und hoch verschuldet. Er schafft es kaum, seine Familie über die Runden zu bringen. Einen Ausweg sucht er im Drogenrausch

Über all dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls.

In seinem Debütfilm komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso ästhetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie. Weiterlesen