Kino: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ am 26., 28., 29.05.

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush © Pandora Film

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo.

Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat. Weiterlesen

Kino: „Bettina“ am 19., 21. und 27.05.2022

Bettina Wegner © Werner Popp

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Bettina

Mitte der 1970er Jahre halten es viele Widerstandskämpfer*innen nicht mehr in der DDR aus und reisen aus. Doch die Liedermacherin Bettina Wegner will in ihrer Heimat bleiben und denkt nicht an eine Ausreise. Sie wird oft auf „Kinder“, das populärste ihrer zahlreichen Lieder, reduziert, oder auf die Zusammenarbeit mit Joan Baez. Lutz Pehnert beleuchtet in seiner Dokumentation darüber hinaus das Leben und politische Engagement der Ausnahmekünstlerin, strukturell angelehnt an ihr Lied „Über Gebote“ von 1980. Weiterlesen

Kino: „This Rain Will Never Stop“ am 6. und 7.05.2022

Andriy Suleyman © jip film & verleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

This Rain Will Never Stop

THIS RAIN WILL NEVER STOP nimmt den Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch den endlosen Kreislauf von Krieg und Frieden in der Menschheit.
Der Film folgt dem 20-jährigen Andriy Suleyman bei seinem Versuch, eine nachhaltige Zukunft zu sichern und gleichzeitig den menschlichen Tribut für bewaffnete Konflikte zu zahlen.
Vom syrischen Bürgerkrieg bis hin zum Krieg in der Ukraine wird Andriys Existenz von dem scheinbar ewigen Fluss von Leben und Tod bestimmt. Weiterlesen

Amnesty International bei goEast 2022

Bild aus Maryna Er Gorbachs Film „Klondike“: Ilka (Oxana Cherkashina) in ihrem zerbombten Wohnzimmer in der Ostukraine © Kedr Film

Wir sind wieder als Partner beim goEast Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films dabei, es findet vom 19.04.–25.04.2022 statt.
In diesem Jahr ein Filmfestival zwischen Krieg und Kulturboykott. Im Herzstück des Festivals, dem Wettbewerb Spiel- und Dokumentarfilme, unterstützen wir den Film:

Klondike

Die hochschwangere Irka lebt mit ihrem Mann Tolik in einem Dorf im ostukrainischen Gebiet ‎Donezk. An der nahen russisch-ukrainischen Grenze wird im Juli 2014 gekämpft. Im ‎Wohnzimmer ihres Hauses fehlt eine Wand, sie ist den Kampfhandlungen zum Opfer ‎gefallen. Der Blick auf die karge Landschaft, die zum Kriegsschauplatz wird, liegt frei. Irka will ‎ihr Heim dennoch nicht verlassen. Während Toliks separatistische Freunde erwarten, dass er ‎sich ihrem Kampf anschließt, bezichtigt ihn Irkas Bruder des Verrats an der Ukraine. Als in ‎der Nähe ein Flugzeug der Malaysian Airlines abstürzt, denken Irka und Tolik zunächst an ‎eine weitere Kriegshandlung. Weiterlesen

Kino: „Die Odyssee“ am 28., 29. und 30.04.2022

Szene aus Die Odyssee © Grandfilm

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film

Die Odyssee

Irgendwo in Europa: Die Geschwister Kyona und Adriel leben in einem kleinen Dorf, umgeben von friedlichen Wäldern. Doch die Idylle trügt: Eines Nachts wird der Ort überfallen und die Familie ist gezwungen, vor der eskalierenden Gewalt zu fliehen. Als Kyona und Adriel bei einer Zugkontrolle von ihren Eltern getrennt werden, müssen sie ihren weiteren Weg alleine gehen. So beginnt eine heldenhafte Reise, die Kyona und Adriel über einen Kontinent voller Gefahren führt. Die beiden schließen neue Freundschaften, aber immer wieder holen sie der Krieg und ihre eigene Geschichte ein. Auf ihrer Suche nach etwas Sicherheit, lassen sie ihre Kindheit hinter sich – und werden allmählich erwachsen. Weiterlesen

Kino: „Lingui“ am 14. und 15.04.2022

Szene aus Lingui © trigon-film.org

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Lingui

Amina lebt mit ihrer 15-jährigen Tochter Maria allein in einem Vorort von N’Djamena im Tschad. Von ihrer Familie wurde sie einst verstoßen, als sie mit Maria ein uneheliches Kind erwartete. Ihr ohnehin schwieriges Leben nimmt eine entscheidende Wendung als sie erfährt, dass ihre Tochter schwanger ist. Maria will das Kind nicht. In einem Land, indem eine Abtreibung gegen die Religion, aber auch das Gesetz verstößt, sieht sich Amina mit einem Kampf konfrontiert, der von Anfang an verloren scheint… Weiterlesen