Abgesagt: Lesung: “Verfolgte Schriftsteller*innen” am 14. November

Leider müssen wir auf Grund der aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie die Lesung erneut absagen. 

Raif Badawi © Amnesty International

Der Flüchtlingsrat Wiesbaden und Amnesty International Wiesbaden laden Sie herzlich im Rahmen von „Wir in Wiesbaden“ zur Lesung ein:

VERFOLGTE SCHRIFTSTELLER*INNEN

2019 wurden 212 Autor*innen und 495 Medienschaffende bedroht, entführt, inhaftiert, getötet.

Jährlich wird am 15. November der „Tag des inhaftierten Schriftstellers“ („Writers in Prison Day“ oder „Day of the Imprisoned Writer“) begangen, um auf das Schicksal von zu Unrecht inhaftierten und verfolgten Schriftstellerinnen, Journalisten, Verlegerinnen und Bloggern auf der ganzen Welt hinzuweisen und um an diejenigen zu erinnern, die getötet wurden, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben. Weiterlesen

Eröffnung der Ausstellung: “Draw me the abolition” am 7. Januar

Gewinner Publikumspreis des Jugendkunstwettbewerbs 2019: Lilli A. u. Svenja K., Internatschule Schloss Hansenberg, Geisenheim. © ECPM, Lilli A. and Svenja K.,

In Kooperation mit der vhs Wiesbaden und der Initiative gegen die Todesstrafe laden wir herzlich ein zur

Eröffnung der Ausstellung: “Draw me the abolition”

Die Ausstellung zeigt Bilder eines internationalen Jugendkunstwettbewerbs zum Thema “Abschaffung der Todesstrafe” von Jugendlichen aus 14 Ländern. Entstanden sind beeindruckende Bilder, die zeigen, wie sich Jugendliche mit der Todesstrafe auseinandersetzen. Zwei Schülerinnen der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim wurden bei dem Wettbewerb mit dem 1. Publikumspreis ausgezeichnet. Weiterlesen

Wiesbaden gegen die Todesstrafe: Aktion am 30. November um 17 Uhr

Quelle: privat

Am Samstag, 30. November 2019 wird die Wiesbadener Bonifatius-Kirche ab 17 Uhr in blauem Licht erstrahlen – als Zeichen gegen die Todesstrafe. Zeitgleich werden auf der ganzen Welt mehr als 2000 andere markante Gebäude blau angestrahlt. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende unterstützt die Aktion: „Nirgendwo auf der Welt darf es die Todesstrafe geben“.

Wiesbaden hat sich 2016 dem weltweiten Aktionsnetzwerk „Cities for Life – Städte für das Leben“ angeschlossen und spricht sich damit für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe aus. Auf der ganzen Welt begehen die „Cities for Life“ den 30. November als “Tag für das Leben/gegen die Todesstrafe”. Aus gutem Grund: „Die Todesstrafe ist eine nicht zu akzeptierende Strafe. Sie muss weltweit geächtet werden. Deshalb nimmt auch die Landeshauptstadt Wiesbaden an dieser wichtigen Aktion teil“, sagt Oberbürgermeister Mende. Weiterlesen

“Du sollst nicht töten!” Lesung im Staatstheater am 18. Januar 2019

Foto: Amnesty International Wiesbaden

Gemeinsam mit der “Initiative gegen die Todesstrafe” und dem Staatstheater Wiesbaden laden wir ein zur Lesung

Leben im Todestrakt. Erfahrungsberichte, Gedichte, Essays von Insassen der Todeszellen in den USA.

„Wir haben auch gute Tage. An manchen Tagen fühle ich mich, als ob mein Geist sich durch Treibsand schleppt. Manchmal regnet die Traurigkeit herab wie ein Monsun“, schreibt Paul Brown, Insasse des Todestraktes im Central Prison von Raleigh (North Carolina, USA) in einem Gedicht.

So wie Paul Brown schreiben auch andere zum Tode verurteilte Menschen im Gefängnis ihre Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte auf. Es sind Innenansichten von Menschen und Orten, über die zwar viel gesprochen wird, aber doch wenig bekannt ist. Die Initiative gegen die Todesstrafe e.V. hat diese Erfahrungsberichte gesammelt und in einem Buch veröffentlicht.

Vom Leben im Todestrakt zeugen Briefe, Gedichte und Kurzgeschichten der rund 40 Gefangenen, die über die konkreten Haftbedingungen in amerikanischen Gefängnissen berichten. Dabei ist nicht nur die Vielfalt der äußeren Form der Beiträge bemerkenswert, sondern auch die inhaltliche Bandbreite, die von Depression und Verzweiflung auf der einen bis zu Versöhnung und tiefem inneren Frieden auf der anderen Seite reicht.

Schauspieler des Staatstheaters lesen Beiträge der Gefangenen sowie Texte von Dumas, Dostojewski und Kafka.

Freitag 18. Januar 2019 um 20 Uhr im Studio
Eintritt frei
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Christian-Zais-Straße 3
65189 Wiesbaden

Leben im Todestrakt: Texte aus der Todeszelle – Lesung am 4.12.

© Fredrick Baer

Gemeinsam mit der “Initiative gegen die Todesstrafe” laden wir ein zur Lesung

Leben im Todestrakt. Erfahrungsberichte, Gedichte, Essays von Insassen der Todeszellen in den USA.

„Wir haben auch gute Tage. An manchen Tagen fühle ich mich, als ob mein Geist sich durch Treibsand schleppt. Manchmal regnet die Traurigkeit herab wie ein Monsun“, schreibt Paul Brown, Insasse des Todestraktes im Central Prison von Raleigh (North Carolina, USA) in einem Gedicht.

So wie Paul Brown schreiben auch andere zum Tode verurteilte Menschen im Gefängnis ihre Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte auf. Es sind Innenansichten von Menschen und Orten, über die zwar viel gesprochen wird, aber doch wenig bekannt ist. Die Initiative gegen die Todesstrafe e.V. hat diese Erfahrungsberichte gesammelt und in einem Buch veröffentlicht.

Dabei ist nicht nur die Vielfalt der äußeren Form der Beiträge bemerkenswert, sondern auch die inhaltliche Bandbreite, die von Depression und Verzweiflung auf der einen bis zu Versöhnung und tiefem inneren Frieden auf der anderen Seite reicht.

Es lesen die Schauspielerin Ilse Sebrecht, der Schauspieler und Regisseur Armin Nufer sowie Mitglieder der veranstaltenden Organisationen.

Dienstag, 4. Dezember 2018 um 19.30 Uhr
Eintritt frei
Mauritius-Mediathek
Hochstättenstraße 6-10
65183 Wiesbaden

Wiesbaden gegen die Todesstrafe: Aktion am 30. November um 17 Uhr

Wiesbaden gegen die Todesstrafe: Die angestrahlte Bonifatiuskirche als sichtbares Zeichen.

Quelle: privat

Am 30. November ab 17 Uhr wird die Bonifatius-Kirche in blaues Licht getaucht – zeitgleich mit mehr als 2000 anderen markanten Gebäuden rund um den Globus.

Dies geschieht als Zeichen gegen die Todesstrafe, denn die Stadt Wiesbaden hat sich der Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben“ angeschlossen und spricht sich damit für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe aus.

Der 30. November ist weltweiter Aktionstag des Netzwerks: Über 2000 Städte auf fünf Kontinenten in mehr als 92 Ländern gehören inzwischen dieser Bewegung an. Neben dem Kolosseum in Rom, dem Atomium in Brüssel und dem Platz der Kathedrale in Barcelona werden auch Gebäude in mehr als 160 deutschen Städten beleuchtet. Zum Beispiel der Rathausturm in Berlin – und die Fassade der Bonifatiuskirche in Wiesbaden.

Die Stadt Wiesbaden hat sich 2016 dem weltweiten Aktionsnetzwerk angeschlossen. Aus gutem Grund, wie Oberbürgermeister Sven Gerich erläuterte: „Der Respekt vor menschlichem Leben verbietet die Todesstrafe. Sie ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, ein Signal gegen die Todesstrafe zu setzen und bei der guten Aktion der Gemeinschaft Sant’Egidio mitzumachen.“

Amnesty International Wiesbaden und die Initiative gegen die Todesstrafe werden zwischen 17 und 20 Uhr vor der Bonifatius-Kirche mit einem Informationsstand auf die Aktion aufmerksam machen.

30. November ab 17 Uhr
Bonifatius-Kirche
Luisenplatz
65185 Wiesbaden