Radiosendung am 14. April 2018: Ethisches Filmemachen? Ein Gespräch mit goEast-Leiterin Heleen Gerritsen

Heleen Gerritsen, Leiterin Filmfestival goEast © Angelika Stehle

Heleen Gerritsen, Leiterin Filmfestival goEast © Angelika Stehle

Wir freuen uns sehr, in unserer Amnesty-Radiosendung am 14. April Heleen Gerritsen,  die neue Leiterin von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, zu Gast zu haben. Sie übernahm im Herbst 2017 die Leitung und künstlerische Verantwortung des Festivals von Gaby Babić.

Seit Jahren setzt sich goEast mit sozial spannenden Themen auseinander, zum Beispiel mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder ethischem Filmemachen. Unter anderem darüber wollen wir mit Heleen Gerritsen in unserer Livesendung sprechen. 

Wir sind seit mehreren Jahren Kooperationspartner von goEast, dass in diesem Jahr mit der 18. Ausgabe vom 18. – 24. April stattfindet.

Die Sendung läuft am 14. April um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch als Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Über goEast

Jährlich im April verwandelt goEast die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem der international wichtigsten Schauplätze für das Kino aus Mittel- und Osteuropa. Dabei adressieren die rund 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die sich über sieben Festivaltage und ebenso viele Sektionen, wie zum Beispiel dem menschenrechtlich engagierten Filmprojekt OPPOSE OTHERING! verteilen, FachbesucherInnen und heimisches Kinopublikum gleichermaßen.

goEast Filmfestival

Radiosendung am 8. Juli 2017: Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht

 

© FreeImages.com/Petr Kratochvila

© FreeImages.com/Petr Kratochvila

Die Meinungsfreiheit: Ein Menschenrecht

Stellen Sie sich vor, Sie dürfen nicht sagen, was Sie denken! Stellen Sie sich vor, Sie werden für Ihre Ansichten inhaftiert und bestraft. In vielen Ländern ist es Menschen nicht möglich, das Recht auf Meinungsfreiheit auszuüben. Wer es dennoch wahrnimmt oder einfordert, wird bedroht, gefoltert oder ermordet.

Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt
„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung“.

Die Meinungsfreiheit ist Grundlage einer jeden demokratischen Ordnung. Sie garantiert gesellschaftliche Pluralität und ermöglicht den friedlichen Wettbewerb konkurrierender Ideen. Mit allen Mitteln versuchen autoritäre Machthaber und bewaffnete Gruppen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Mit roher Gewalt oder ganz subtil. In vielen Ländern ist die Meinungsfreiheit eingeschränkt: Wir gehen in unserer Radiosendung nur auf einige Länder ein. Ob in der Türkei oder Mexiko; weltweit sind viele Journalisten, Menschenrechtler/innen bei der Ausübung ihrer Arbeit bedroht.

Im Juni erfasste es in der Türkei auch einen Vertreter von Amnesty International. Der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation in der Türkei, Taner Kılıç, wurde am 6. Juni verhaftet. Ihm und 22 weiteren Anwälten aus der Küstenstadt Izmir werden Verbindungen zur Bewegung von Fethullah Gülen vorgeworfen.

Der Vorsitzende von Amnesty International Türkei, Taner Kılıç © Amnesty International

Beteiligen Sie sich hier an unserer Aktion für Taner Kılıç.

Die Amnesty Radiosendung läuft am 08. Juli um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 15. April 2017: Die Arbeit von pbi in Kolumbien

© FreeImages.com/Petr Kratochvila

© FreeImages.com/Petr Kratochvila

In unserer Radiosendung am 15. April haben wir Katharina Möbs-Pizarro zu Gast, eine Vertreterin von pbi Deutschland, den “Peace Brigades International”. pbi ist ebenso wie Amnesty eine nichtstaatliche internationale Menschenrechtsorganisation. Ihre Mitarbeiter arbeiten in unbewaffneten Freiwilligenteams, um bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen in Konfliktregionen zu begleiten. So tragen sie zu deren Schutz bei.

Katharina Möbs-Pizarro wird in unserer Sendung über ihre Zeit in Kolumbien berichten, bei der sie vor Ort bedrohte Menschen begleitete. Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Konfliktparteien sind Änderungen in Sicht: Bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla auf Kuba kam es zu einem Durchbruch. Im Juni 2016 vereinbarten beide Seiten einen Waffenstillstand, im September wurde ein erster Friedensvertrag unterschrieben, der in einem Referendum von der Bevölkerung knapp abgelehnt wurde. Am 24. November wurde dann ein neuer modifizierter Vertrag unterzeichnet, der mittlerweile vom Kongress ratifiziert wurde.

Wir möchten in unserer Radiosendung über die Lage vor Ort berichten, aber auch die aktuelle Situation beleuchten.

Die Amnesty Radiosendung läuft am 15. April um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 9.07.2016: Mitmachen lohnt sich

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

In unserer Radiosendung am 9. Juli stellen wir die Arbeit einer unserer Wiesbadener Gruppen vor: Die Gruppe 1165 St. Bonifatius von Amnesty International in Wiesbaden.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Schreiben von Appellen an die Regierenden. Wir fordern sie auf, die Menschenrechte einzuhalten, ungerechtfertigte politische Haft aufzuheben, den Verbleib von „Verschwundenen“ aufzuklären, Folter und Todesstrafe abzuschaffen oder Mord von Staats wegen zu beenden.

Foto: Privat

Foto: Privat

In der Radiosendung zeigen  wir, dass das Schreiben von Briefen erfolgreich ist: Menschenrechtsverteidiger aus Kuba wurden nach Appellen freigelassen. Ähnliche Fälle sind aus Syrien und Myanmar bekannt, für die sich die Gruppe 1165 besonders intensiv  einsetzte.

 


Am 9. Juli um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.