Radiosendung am 24.10.2015: Asyl in Deutschland

Ein Wort dominiert nun schon seit vielen Wochen in den Medien: das Wort Flüchtlinge.

Quelle: Stockexchange

In der Radiosendung werden wir das Thema näher beleuchten: Wer ist auf der Flucht? Welche Gründe bringen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Was ist die Position von Amnesty International zur aktuellen Situation? Was macht Amnesty International hier vor Ort?

Im Rahmen der Arbeit zur Menschenrechtslage weltweit beschäftigt sich Amnesty International nicht erst seit diesem Jahr mit dem Schutz der Rechte von Asylsuchenden und Flüchtlingen, sondern schon ganz konkret seit über 30 Jahren und zwar auf der Grundlage des Menschenrechts auf Asyl: dem Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Artikel 16a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Für die Sendung haben wir zwei Gäste aus dem Bezirk Wiesbaden-Mainz eingeladen, die seit Jahren für Amnesty International Flüchtlingsarbeit machen.

Am 24.Oktober um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

CHILDREN 404

Quelle: Rise And Shine World SalesIn Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und dem frauen museum wiesbaden zeigen wir:

CHILDREN 404

Doku, Regie: Pavel Loparev, Askold Kurov, RU 2014, 76 min, OmU, FSK: beantragt. Mit: 45 schwulen und lesbischen Jugendlichen aus Russland

2013 unterzeichnete Putin das Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“. Schwule und Lesben sind seither Einschüchterungen und Schikanen schutzlos ausgeliefert. Psychologen, Lehrer und sogar Eltern riskieren Strafen, wenn sie Partei ergreifen.

In anonymen Interviews und Videotagebüchern berichten 45 junge russische Homosexuelle von ihren Diskriminierungserfahrungen und ihrem Kampf gegen die sexuelle Steinzeit in Russland.

Das Material stammt von dem Webprojekt „Children 404“, das 2013 von der Journalistin Lena Klimova ins Leben gerufen wurde und sich nach den „error 404 – page not found“-Benachrichtigungen benannt hat. Die Teampremiere des Films in Moskau wurde von der Polizei aufgelöst.

»Ein wichtiges, essenzielles Werk« (Toronto Film Scene)
Preisträger 2014 beim Hamburger Filmfestival: „Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung“.

15. Oktober 2015, 20.15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

PRIVATE REVOLUTIONS – JUNG, WEIBLICH, ÄGYPTISCH

PRjwa_SharbatAbdallah1Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International in der Reihe Politische Entwicklungen:

PRIVATE REVOLUTIONS
JUNG, WEIBLICH, ÄGYPTISCH

Doku, Regie: Alexandra Schneider, AT 2014, 98 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

PRIVATE REVOLUTIONS: Ausgangspunkt für Alexandra Schneiders Dokumentation war der arabische Frühling, genauer die Proteste auf dem Tahir-Platz im Zentrum Kairos. Mit der Zeit rückte ihr Fokus allerdings immer mehr auf ihre vier weiblichen Protagonistinnen, die sie zwei Jahre lang in ihrem Kampf um persönliche Freiheit und bei ihrem politischen Aktivismus begleitete.

Das sind die unverheiratete Amani, die mit ihrem Radiosender für Frauenrechte kämpft, Fatema, die mit den Muslimbrüdern sympathisiert und sich gleichzeitig um ihre Familie kümmern muss, die Nubierin May, die ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden Ägyptens aufbaut und Sharbat, die mit ihren Kindern unermüdlich gegen das Regime protestiert.

„Unter den vielen Dokumentarfilmen, die sich mit der Tahrir-Revolution beschäftigen, gebührt dieser Würdigung der weiblichen Seite auch wegen ihrer unvoreingenommenen und geduldigen Beobachtung ein besonderer Platz.“  Silvia Hallensleben, www.epd-film.de

Donnerstag 08.10.15, 17:30 Uhr
Freitag         09.10.15, 18.00 Uhr
Samstag      10.10.15, 20.15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 € 

Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 WiesbadenMurnau_Filmtheater_Logo_4c

TAXI TEHERAN

Jafar Panahi c. weltkinoDie Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International

TAXI TEHERAN

Regie: Jafar Panahi, IR 2015, 85 min, DCP, OmU, FSK: ab 0

TAXI TEHERAN: Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: Ein Raubkopierer vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer offenen Glaskugel transportieren und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt seinen Anspruch auf Frappuccino.
Mit viel Herz und Humor zeichnet Regisseur Jafar Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Das Roadmovie ist ungemein lebensfroh, kurzweilig und witzig. Zugleich zeigt der Berlinale-Gewinner 2015, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen vermag.

…ein Beleg für die Kraft des Kinos, das aus dem Mangel der technischen Mittel solch Intensives, Wunderbares schaffen kann. (Deutschlandfunk)

Grandiose Filmsatire. (FAZ)

Ein herausragender Film. (Die Zeit)

Do 27.8. 20.15 Uhr
Fr 28.8. 18.00 Uhr
Sa 29.8. 20.15 Uhr
So 30.8. 18.00 Uhr 

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 Wiesbaden  

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26. Juni 2015: Tag des Folteropfers

Am 26. Juni 2015 ist wieder der internationale “Tag des Folteropfers”. Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Tag ab 14 Uhr in der Wiesbadener Fußgängerzone am Mauritiusplatz.

Nachgebildetes Folteropfer in der Fußgängerzone Wiesbaden am 26. Juni 2014
Nachgebildetes Folteropfer in der Fußgängerzone Wiesbaden am 26. Juni 2014

In mehr als 100 Ländern der Welt wird gefoltert!

Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern – immer wird den Betroffenen damit schweres Leid zugefügt, um ihren Willen zu brechen. Viele kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen.

Folter ist unter keinen Umständen erlaubt – das legt bereits die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte fest. Niemand darf Folter anordnen. Niemand darf sich darauf berufen, ihm sei Folter befohlen worden.

Kommen Sie und geben Sie uns Ihre Unterschrift gegen Folter!
Folter ist immer ein Verbrechen.

ATLANTIC

c. www.mm-filmpresse.deIn Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigen wir in der Reihe AUF DER FLUCHT:

ATLANTIC

Drama, Regie: Jan-Willem van Ewijk, NL/BE/MAR 2014, 94 min, DCP, OmU, FSK: oA, mit Fettah Lamara, Thekla Reuten, Mohamed Majd

Zum Bundesstart: Fettah lebt in einem kleinen Fischerdorf, in das viele europäische Touristen zum Windsurfen kommen und Freundschaft mit dem offenherzigen Mann schließen. Doch jedes Mal wenn sie wieder nach Europa aufbrechen, entsteht eine Leere in Fettah. Als er sich in Alexandra verliebt, fasst er einen riskanten Entschluss: Er will ihr mit dem Surfbrett nachreisen. Eine unbändige Sehnsucht treibt ihn von der Atlantikküste ins erbarmungslose, offene Meer.

Trotz beeindruckender Aufnahmen vom Ozean und vom Surfen ist der Film weniger ein Hochseeabenteuer als eine persönliche Meditation über Fernweh und Entwurzelung.

Diese atemlose Reise und Liebesgeschichte über die Weiten des Ozeans hinweg entführt in eine Welt voller Naturgewalten und unbändiger Sehnsucht. In visueller Schönheit steuert ATLANTIC. durch atemberaubende Landschaften und erzählt mit großer Kraft vom Traum eines Neuanfangs und von einem Abenteuer, das größer nicht sein könnte.

»Eine hypnotisierende Sehnsuchtsreise über den Atlantik.« CINEUROPA

Do 25.6.15 18.00 Uhr
Fr  26.6.15 20.15 Uhr
Sa 27.6.15 18.00 Uhr
So 28.6.15 20.15 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 WiesbadenMurnau_Filmtheater_Logo_4c