Infostand beim CSD am 2. Juni 2018

© CSD Wiesbaden.

Unter dem Motto „Einfach für Alle“ sind wir auch in diesem Jahr beim Christopher Street Day (CSD) in Wiesbaden dabei: Ab 14 Uhr findet Ihr unseren Infostand auf dem CSD-Sommerfest im Kulturpark am Schlachthof.

Diskriminierung, Homosexuellenfeindlichkeit und das scharfe Vorgehen Russlands gegen „nicht-traditionelle“ sexuelle Beziehungen haben in Teilen der ehemaligen Sowjetunion zu besorgniserregend starker Feindseligkeit gegenüber Personen und Gruppen geführt, die sich für LGBTI-Rechte stark machen. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in dem neuen Bericht „Less equal: LGBTI human rights defenders in Armenia, Belarus, Kazakhstan, and Kyrgyzstan„.

In Finnland setzen wir uns für nötige Reformen für Trans*Menschen ein, deren Leben dort immer noch von großen bürokratischen Hindernissen geprägt ist.

CSD Wiesbaden am 2. Juni 2018
14 Uhr: Start der Demonstration am Warmen Damm
16 Uhr: CSD-Sommerfest im Kulturpark am Schlachthof
22 Uhr: CSD-Party im Schlachthof auf 3 Floors (Tickets an der Abendkasse)

Infostand beim Fest des DGB am 1. Mai

 

1. Mai 2018: „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit.“

Gefangen im Netz der Unterdrückung
Irans Menschenrechtsverteidiger in Gefahr

Ismael Abdi ist Mathematiklehrer und Vorsitzender der Lehrergewerkschaft im Iran (ITTA) und Reza Shahabi (Zakaria) war Gründungsmitglied und Schatzmeister der Gewerkschaft für die Beschäftigten der staatlichen Busgesellschaft im Großraum Teheran (Sherkat-e Vahed).  Beide wurden wegen Ihres Engagement für freie Gewerkschaften und die Rechte von Arbeitern und Angestellten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Arbeiterrechte sind Menschenrechte. AI unterstützt die Gewerkschaftler im Iran bei der Verwirklichung ihres Rechtes auf Gründung unabhängiger Gewerkschaften, um auf den Tag hinzuarbeiten, an dem jedermann seine wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte genießen kann. Einschließlich des Rechtes auf gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und auf guten Standard für das Leben einer Person und seiner Familie. Ausreichende Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Bildung und ein gutes Gesundheitssystem.

Kommen Sie zur Veranstaltung des DGB Wiesbaden und unterstützen Sie an unserem Infostand mit Ihrer Unterschrift die verfolgten Gewerkschafter im Iran.
Das Programm des DGB Festes finden sie hier.

1. Mai 2018 ab 11:00 Uhr
Kranzplatz/Kochbrunnenplatz
65183 Wiesbaden

Radiosendung am 14. April 2018: Ethisches Filmemachen? Ein Gespräch mit goEast-Leiterin Heleen Gerritsen

Heleen Gerritsen, Leiterin Filmfestival goEast © Angelika Stehle

Heleen Gerritsen, Leiterin Filmfestival goEast © Angelika Stehle

Wir freuen uns sehr, in unserer Amnesty-Radiosendung am 14. April Heleen Gerritsen,  die neue Leiterin von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, zu Gast zu haben. Sie übernahm im Herbst 2017 die Leitung und künstlerische Verantwortung des Festivals von Gaby Babić.

Seit Jahren setzt sich goEast mit sozial spannenden Themen auseinander, zum Beispiel mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder ethischem Filmemachen. Unter anderem darüber wollen wir mit Heleen Gerritsen in unserer Livesendung sprechen. 

Wir sind seit mehreren Jahren Kooperationspartner von goEast, dass in diesem Jahr mit der 18. Ausgabe vom 18. – 24. April stattfindet.

Die Sendung läuft am 14. April um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch als Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Über goEast

Jährlich im April verwandelt goEast die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem der international wichtigsten Schauplätze für das Kino aus Mittel- und Osteuropa. Dabei adressieren die rund 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die sich über sieben Festivaltage und ebenso viele Sektionen, wie zum Beispiel dem menschenrechtlich engagierten Filmprojekt OPPOSE OTHERING! verteilen, FachbesucherInnen und heimisches Kinopublikum gleichermaßen.

goEast Filmfestival

Filmabende bei goEast 2018: Es war einmal im November

Es war einmal im November

© Adam Bajerski / Kino Świat

Am 19. und 20. April zeigen wir beim goEast-Festival 2018 den Film

Es war einmal im November

Jedes Jahr wird in Polen am 11. November den Unabhängigkeitstag gefeiert – für  PatriotInnen und rechtsextreme DemonstrantInnen immer wieder Anlass für gewalttätige Ausschreitungen und Proteste. Regisseur Andrzej Jakimowski  hat in seinem Spielfilm authentisches Filmmaterial verarbeitet, das 2013 am Unabhängigkeitstag in Warschau  gedreht wurde.

Mittelpunkt ist ein autonomes, besetztes Zentrum, das von rechtsextremen Demonstranten attackiert wird. Dort haben der Jurastudent Mareczek und seine Mutter, eine Lehrerin, Unterschlupf gefunden. Durch eine brutale Änderung der städtischen Wohnungsbaupolitik wurde ihre Warschauer Wohnung zwangsgeräumt. Die Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich sehr schwierig, da sie nicht berechtigt sind, Sozialhilfe zu empfangen. Trotz der Umstände versucht Mareczek seinen Alltag nicht entgleisen zu lassen: Er geht weiter in die Uni und trifft sich mit seiner Freundin. Entstanden ist ein beunruhigendes Porträt einer aggressiven Gesellschaft, in welcher der soziale Absturz auch für Menschen aus der Mittelschicht erschreckend real ist.

Drama, Polen 2017, 91 min., OmU, Regie Andrzej Jakimowski

Zu Gast: Regisseur Andrzej Jakimowski, Produzentin Kasia Kucia

Donnerstag, 19. April um 20.00 Uhr (dU) im Caligari
Freitag, 20. April um 17.30 Uhr im Apollo
Freitag, 20. April um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum Frankfurt

Wir empfehlen Ihnen auch die Filme der Festivalsektion OPPOSE OTHERING!, Informationen finden Sie hier

goEast Festival

Filmabend: Die Migrantigen

© Camino Filmverleih

Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesbaden zeigen wir am 23. März die Komödie:

DIE MIGRANTIGEN

Die beiden in die Gesellschaft integrierten Freunde Benny und Marko täuschen für eine TV-Doku-Serie vor, arbeitslose Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund zu sein, bis sich das Blatt wendet und die von ihnen erfundene Wirklichkeit sie einholt.

Zwischen Gemeindebau und Streetlife: Regisseur  Arman T. Riahi schickt Faris Rahoma und Aleksandar Petrović als fantastische Hauptbesetzung durch eine aberwitzige Komödie, die der Frage nachgeht, „Was macht man so als Ausländer?“

„Die schwungvolle Sozial-Komödie kritisiert Schubladendenken, Engstirnigkeit und fehlende Toleranz. Und auch das Genre der banalen, pseudo-realistischen Doku-Soaps, bekommt sein Fett weg.“ Programmkino.de

„Die Migrantigen“ von Arman T. Riahi spielt genüsslich mit Stereotypen – und erzählt dabei von Identitätsfragen sowie dem Schubladendenken vieler Medien. Die Presse

Beim Filmfestival „Max Ophüls Preis“ wurde „Die Migrantigen“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Komödie; Ö 2017, 95 min, FSK ab 12 mit: Faris E. Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Josef Hader, Regie: Arman T. Riahi

Freitag, 23. März 2018 um 20.15 Uhr
Eintritt: 7 Euro / 6 Euro ermäßigt
Murnau Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater und der vhs Wiesbaden.

Das komplette Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesbaden finden sie hier als PDF: Programmheft IWGR 2018

Filmabend: Do Not Resist – POLICE 3.0

© Vanish Films

Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesbaden zeigen wir am 17. März 2018 um 18 Uhr den Dokumentarfilm 

Do Not Resist – POLICE 3.0

Am 9. August 2014 kam es in der Stadt Ferguson zu einem Vorfall, bei dem der erst 18 Jahre alte Schüler und Afroamerikaner Brown von dem weißen Polizisten Wilson erschossen wurde. Anschließend kam es zu langanhaltenden, heftigen Unruhen und Demonstrationen gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt.

Ausgehend von diesem Ereignis beschäftigt sich Filmemacher Craig Atkinson in seinem Dokumentarfilm „Do Not Resist“ mit der zunehmenden Militarisierung der Polizei. Dafür begleitet er Spezialeinheiten hautnah bei ihrer Arbeit und zeigt auf, wie kriegsbewährte Taktiken und modernste Vorhersagetechnologien gegen die Bürger eingesetzt werden.

„Am Ende von Do not resist ist die einzige Frage, ob Amerika auf dem Weg zu einem Polizeistaat ist – oder es schon längst ist.“ Programmkino.de

Doku, USA 2016, 72 min, FSK ab 12,  Regie: Craig Atkinson

Samstag, 17. März 2018 um 18 Uhr
Eintritt: 7 Euro / 6 Euro ermäßigt
Murnau Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater und der vhs Wiesbaden.

Das komplette Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesbaden finden sie hier als PDF: Programmheft IWGR 2018