



Wann: Dienstag, 07. September – Freitag, 01. Oktober 2021
Wo: Luisenplatz,
Platz der Deutschen Einheit,
Campus der Hochschule RheinMain,
Rheinuferpromenade, Biebrich
Was:
In einer modularen, interaktiven Ausstellung für den öffentlichen Raum zeigen wir, in Pandemiekonformer Form, wofür Amnesty seit über 60 Jahren steht. Für den Einsatz für Menschen in Gefahr.
Wir zeigen auch, was wir dabei seit 1961 zusammen erreichen konnten.
Es wird an besondere Ereignisse für Amnesty und die Menschenrechte erinnert. Natürlich stehen auch hier die Menschen und ihre Geschichten im Vordergrund, für die wir uns eingesetzt haben oder weiter aktiv sind. Sowie die Menschen, die mit Mut und Menschlichkeit für den Schutz der Menschenrechte eintreten.
Über QR-Codes können sich Besucher_innen der Ausstellung direkt an Aktionen beteiligen, Videos anschauen und zusätzliche Informationen finden.
Was: Vernissage
Wann: Montag, 06. September 2021 um 19:00 Uhr
Wo: Säulengang, Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Wer: Markus N. Beeko, Generalsekretär von AI in Deutschland
Christoph Manjura, Stadtrat von Wiesbaden
Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Staatstheaters
Musik: Mohammad Mahmoud, Gitarre
Schirmherr: Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister von Wiesbaden
Hintergrund:
60 Jahre sind seit Erscheinen des Artikels „The Forgotten Prisoners“ des britischen Anwalts Peter Benenson vergangen – der Grundstein für die heute größte unabhängige Menschenrechtsorganisation der Welt. Gemeinsam mit inzwischen rund zehn Millionen Unterstützerinnen und Unterstützern setzt sich Amnesty International rund um den Erdball für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Angetrieben vom Motiv der Menschlichkeit arbeitet die Bewegung auf eine Welt hin, in der alle Menschen dieselben Rechte genießen.
Grundlage der Arbeit von Amnesty International ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Jeder Mitgliedstaat der UNO verpflichtet sich, die Erklärung einzuhalten. Amnesty International fordert somit von den Staaten ein, wozu sie sich selbst bekannt haben.
Laut einer Studie vom Oktober 2018 ist die AEDMR über einem Drittel der deutschen Bevölkerung nicht bekannt. 35 % können kein konkretes Menschenrecht benennen. Mit der Installation will Amnesty International Wiesbaden dazu beitragen, das sich dies ändert.
Mehr Infos zu unseren Aktivitäten rund um 60 Jahre AI finden sie im Flyer
In Kooperation mit Amnesty International Mainz und dem Kultur- und Kommunikationszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle LBSK e.V. laden wir herzlich ein zur Ausstellung:
Von medizinisch nicht notwendigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung.
Im alltäglichen Leben sind intergeschlechtliche Menschen immer wieder mit Verwunderung, Unwissen und Ignoranz konfrontiert: Sei es während des Checkins am Flughafen, beim Bezahlen an der Supermarktkasse oder beim Anmelden in der Arztpraxis. Immer dann, wenn Ausweise vermeintlich nicht zur Person passen, sind intergeschlechtliche Personen schnell in der Rolle, sich öffentlich erklären zu müssen. Das gilt auch oft dort, wo es keine All-Gender-Toiletten gibt.
Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Darunter befinden sich viele, die besonders verletzbar sind: Kinder, Schwangere, Alte und Kranke. Sie sind Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Perspektivlosigkeit.
Die Ausstellung zeigt die Hintergründe und Zusammenhänge hinter den Flüchtlingszahlen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.
Freitag 3. November bis Mittwoch 31. Januar 2018,
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 – 20 Uhr
Volkshochschule Wiesbaden, Foyer vhs-Haus B,
Alcide-De-Gasperi-Straße 4, 65197 Wiesbaden
===============================================================
Vernissage und Podiumsdiskussion am 10. November
Mit dabei:
Freitag, 10. November 2017, 18.30 Uhr
Volkshochschule Wiesbaden, Foyer vhs-Haus B,
Alcide-De-Gasperi-Straße 4, 65197 Wiesbaden
Veranstalter: AMNESTY INTERNATIONAL Wiesbaden, Volkshochschule Wiesbaden, Murnau Filmtheater
Wir empfehlen Ihnen auch alle weitere Veranstaltungen von
WIR IN WIESBADEN
In Kooperation mit der Mauritius Mediathek laden wir Sie herzlich ein:
Ausstellung: „Asyl ist Menschenrecht“
Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz?
Darüber informiert die Ausstellung von Pro Asyl. Sie schildert die Lage in Kriegs-und Krisengebieten sowie in den Nachbarregionen und informiert über Fluchtursachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Inneren Europas und Deutschlands.
„Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Mütter und Väter, Töchter und Söhne sind, Menschen wie Du und ich – bevor der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat. Am Weltflüchtlingstag sollten sich alle daran erinnern, was uns verbindet: unsere gemeinsame Menschlichkeit.“ (António Guterres, Flüchtlingshochkommissar)
Zu sehen vom 21. Juni – 16.Juli 2016 während der Öffnungszeiten (Di – Fr von 10 – 18 Uhr und Sa von 10 – 14 Uhr) in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden
Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier: