NEULAND

c. ThommenIn Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigen wir in der Reihe AUF DER FLUCHT:

NEULAND Doku, Regie: Anna Thommen, CH 2014, 96 min,  DCP, DF teils OmU, FSK: ab 0

Wiesbadener Erstaufführung:
NEULAND begleitet junge Migranten während der zweijährigen Schulzeit in der Integrationsklasse Basel auf ihrem ungewissen Weg in eine hoffentlich bessere Zukunft – in einem für sie unbekannten Land mit einer fremden Sprache und Kultur.

Sie sind weit gereist – per Flugzeug, Zug, Bus oder Boot. Jetzt finden sie sich in der Integrationsklasse von Lehrer Christian Zingg in Basel wieder, wo Jugendliche aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur unseres Landes kennenlernen. Unter ihnen der 19-jährige Ehsanullah aus Afghanistan, der das Meer in einem Schlauchboot und die Berge zu Fuss überquert hat. Oder die albanischen Geschwister Nazlije und Ismail, die ihre Heimat aus familiären Gründen verlassen haben und nun bei Verwandten wohnen.

Wie die drei hoffen alle in Christian Zinggs Klasse, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und in der Schweiz ihre Träume leben zu können. Der Lehrer macht sich und ihnen keine Illusionen darüber, dass es schwierig ist, in einem fremden Land einen beruflichen Einstieg zu finden. Gleichwohl wird Herr Zingg nicht müde, den Glauben seiner Schülerinnen und Schüler an sich selbst und an eine bessere Zukunft zu stärken…

Ein Film, wie ein Geschenk des Himmels. Ein Hoffnungsstrahl. Ein Film, der zeigt, was alles möglich ist mit Menschlichkeit und Mitgefühl.    ZDF heute-journal

Do 11.6.15 18.00 Uhr
Fr  12.6.15 18.00 Uhr
So 14.6.15 18.00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 Wiesbaden Murnau_Filmtheater_Logo_4c

Radiosendung am 17.1.2015: Erfolge von Amnesty International

In guter Tradition widmet sich die erste Radiosendung des Jahres 2015 von amnesty international den Erfolgen des abgelaufenen Jahres. Auch wenn die Nachrichten der letzten Wochen voll waren von Berichten über humanitäre Katastrophen und Missachtung der Menschenrechte, gibt es doch Lichtblicke.

Wir werden berichten über:

  • Kinderrechte sowie der Verleihung des Friedensnobelpreises an Malala Yousafzai und den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi,
  • die Freilassung von Gefangenen, die aus politischen oder religiösen Gründen oder wegen ihrer sexuellen Orientierung inhaftiert wurden,
  • Aufhebung von Todesurteilen,
  • Das Inkrafttreten des Waffenhandelsvertrag, kurz ATT.

Am 17. Januar um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

Radiosendung am 25.10.14: Stop Folter

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

Anti-Folterkampagne: Stop Folter

Amnesty International nahm die Verabschiedung der Anti-Folterkampagne der UNO vor 30 Jahren zum Anlass, den Umgang der Staaten mit Folter zu überprüfen. Während der vergangenen fünf Jahre sammelte Amnesty Berichte über die Ausübung von Folter in 141 Staaten.

Grundlage der Sendung sind Berichte über ausgewählte Staaten, wie Mexiko, Marokko, Nigeria, die Philippinen und Usbekistan. Wir werden von Einzelfällen berichten.

Mehr dazu am 25. Oktober um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

Sie können sich aber auch persönlich für die Betroffenen engagieren. Unterstützen Sie unsere Kampagne mit Ihrer Unterschrift:
http://www.stopfolter.de

 

Radiosendung am 12.07.2014: My Body, My Rights

My Body, My Rights: Für das Recht, selbst zu entscheiden

Mit der Kampagne „My Body, My Rights“ engagiert sich Amnesty International in verschiedenen Weltregionen dafür, dass jeder Mensch frei und selbstbestimmt entscheiden kann, wenn es um Fragen der Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft und Elternschaft geht. Die Kampagne richtet sich gegen diskriminierende Gesetze und Praktiken, mit denen sexuelle und reproduktive Rechte verletzt werden – etwa das Recht auf frei gewählte sexuelle Beziehungen, das Recht auf Entscheidungsfreiheit in Sachen Kinderhaben, oder das Recht auf sexuelle Aufklärung.

Allzu oft werden diese Menschenrechte heute noch verletzt. Menschen werden wegen ihrer Entscheidungen bezüglich Sexualität, Partnerwahl oder Schwangerschaft verfolgt – Entscheidungen, die ihr Intimleben betreffen und von niemandem kontrolliert werden sollten.

In der Radiosendung geht es um die Situation von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen, Homo- und Bisexuellen und Transgender gehen. Wie sieht ihr Recht auf Selbstbestimmung aus? Inwiefern werden sexuelle und reproduktive Rechte gefördert? Inwiefern gibt es Diskriminierung?

Mehr dazu am 12. Juli um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

Radiosendung am 12.04.2014: Brasilien – Die Menschenrechte im Land der Fußball WM

Quelle: Stock.XCHNG In der Radiosendung berichten wir über Brasilien, das Land, in dem in Kürze die Fußball-WM stattfindet sowie in zwei Jahren die Olympischen Sommerspiele. 

In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche Lage Brasiliens verbessert, immer weniger Menschen leiden unter extremer Armut. Brasilien als fünfgrößtes Land der Erde gehört zu den sogenannten BRICS-Staaten; auch weltpolitisch gewinnt Brasilien an Einfluss. Brasilien ist jedoch kein friedliches Land: Das Ausmaß an Gewaltkriminalität ist weiter hoch. Die Behörden reagieren häufig mit exzessiver Gewaltanwendung und Folter. Junge männliche Afro-Brasilianer sind in den letzten Monaten nach wie vor unverhältnismäßig oft Opfer von Tötungsdelikten geworden. 

Es gibt Berichte über Folter und andere Misshandlungen in den Haftanstalten, in denen grausame, unmenschliche und erniedrigende Bedingungen herrschten. Rechtswidrige Zwangsräumungen in städtischen wie ländlichen Regionen bieten ebenfalls weiterhin Anlass zur Sorge. Landarbeiter, indigene  Bevölkerungsgruppen, MenschenrechtsverteidigerInnen sind in den letzten Monaten Opfer von Einschüchterungsversuchen und Angriffen gewesen. 

Mehr dazu in unserer Radiosendung am 12. April um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz.  Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

Radiosendung am 26.10.2013: Kolumbien

Quelle: Stock.XCHNGDie menschenrechtliche Situation in Kolumbien ist anhaltend Besorgnis erregend. AMNESTY INTERNATIONAL startete alleine in diesem Jahr schon 38 Urgent Actions aufgrund von Drohungen, Anschlägen, Verschwindenlassens und Morden.

Trotz rückgängiger Mord- und Entführungsraten ist die Zivilbevölkerung schweren Übergriffen von allen Parteien des bereits Jahrzehnte andauernden bewaffneten Konflikts ausgesetzt. Insbesondere die Zahl der gezielten Bedrohungen und Tötungen von GewerkschafterInnen, MenschenrechtlerInnen und andere zivilgesellschaftlich engagierten Personen ist in den letzten Jahren gestiegen.

Zehntausende Menschen vertrieben

Der anhaltende bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist auch der Hauptgrund für interne Vertreibungen. Auch wenn die kolumbianische Regierung wiederholt behauptet, es gäbe keinen internen bewaffneten Konflikt, so straft die anhaltende Massenvertreibung von Gemeinden diese Behauptung Lüge.  Im Jahr 2012 wurden Angaben zufolge zehntausende Menschen, überwiegend Angehörige indigener Volksgruppen, Afro-Kolumbianer und Mitglieder von Kleinbauerngemeinschaften in ländlichen Regionen, aus ihren Wohnorten vertrieben

Alle Konfliktparteien setzten weiterhin sexuelle Gewalt gegen Frauen ein, darunter Vergewaltigung und andere Formen geschlechtsbasierter Gewalt.

Im Juli 2012 ratifizierte Kolumbien das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen. Trotzdem sind in m letzten Jahr mindestens 30.000 Personen „verschwunden“.

Friedensgesprächje zwischen der Regierung und der FARC

Im Oktober 2012 wurden in Norwegen formelle Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Revolutionären Streitkräften von Kolumbien (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – FARC) aufgenommen. Zwischen den beiden Konfliktparteien hatten derartige Gespräche ein Jahrzehnt lang nicht mehr stattgefunden.

Mehr dazu in unserer Radiosendung am 26 Oktober um 17:00 bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz.  Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream im Web.

 Hier finden Sie den aktuellen Jahresbericht zu Kolumbien von AMNESTY INTERNATIONAL