Filmabend: Parada am 9. Dezember

c. www.mm-filmpresse.deBei WIR IN WIESBADEN und in Kooperation mit dem MURNAU FILMTHEATER und dem frauen museum wiesbaden zeigen wir: PARADA

Der ehemalige Kriminelle Limun besitzt eine Sicherheits-Firma, ist Kriegsveteran und dazu höchst homophob. Seine Verlobte Pearl steckt mitten in Hochzeitsvorbereitungen. Ihr Hochzeitsplaner ist der schwule Mirko. Frustriert von Limuns schwulenfeindlichen Beschimpfungen, will Mirko den Job schon schmeißen als Pearl ihrem Verlobten ein Ultimatum stellt. Nicht nur besteht sie darauf, dass Mirko bleibt. Das Jawort spricht sie nur dann, wenn Limuns Firma die von Mirko und seinem Freund organisierte Gay-Pride-Parade beschützt, die massiven Anfeindungen ausgesetzt ist. Das Alpha-Tier muss schließlich gemeinsam mit dem schwulen Pärchen für die Rechte von Homosexuellen kämpfen. Ohne Unterstützung der Polizei. Auf der Suche nach Sympathisanten reisen sie gemeinsam durch ein zerrissenes Land und engagieren dubiose Mitstreiter für eine gerechte Sache. Die alten Feinde – Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und kroatische Kriegsveteranen – bilden zusammen eine utopische Truppe der besonderen Art, die es mit bunten Luftballons und Regenbogenfahnen gegen fiese Nationalisten und Neo-Nazis aufnimmt.

Die skurrile Komödie von Srdjan Dragojević war d e r Publikumshit der Berlinale und gewann den Panorama-Publikumspreis. Klischees, Stereotypen und sicher geglaubte Wahrheiten verkehrt der Film in ihr hochgradig unterhaltsames Gegenteil. Ein sicheres Gespür für Situationskomik, grandiose Dialoge und eine seltene Übertreibungskunst machen aus „Parada“ ein einziges Kinofest. Politisch völlig inkorrekt und dabei rasend komisch.

Gehen Sie ins Kino und schauen Sie sich diesen herrlichen Film an! Und: Homophobie ist heilbar. www.kino-zeit.de

REGIE:  Srdjan Dragojevic; DARSTELLER:  Nikola Kojo, Milos Samolov, Hristina Popovic,  Goran Jevtic, Toni Mihailovski; Serbien / Kroatien / Mazedonien / Slowenien 2011; 115 Min; FSK: ab 12

Eintritt: 6 € / 5 €
Mittwoch, 9. Dezember, 20:15 Uhr
Murnau-Filmtheater, Murnau-Straße 6, 65189 Wiesbaden

Radiosendung am 06.11.2015: Asyl in Deutschland

Quelle: StockexchangeAus Aktuellem Anlass wiederholen wir die Sendung vom 24. Oktober zum Thema Asyl in Deutschland:

Am Freitag, 6. November um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle.

Zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz, über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 24.10.2015: Asyl in Deutschland

Ein Wort dominiert nun schon seit vielen Wochen in den Medien: das Wort Flüchtlinge.

Quelle: Stockexchange

In der Radiosendung werden wir das Thema näher beleuchten: Wer ist auf der Flucht? Welche Gründe bringen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Was ist die Position von Amnesty International zur aktuellen Situation? Was macht Amnesty International hier vor Ort?

Im Rahmen der Arbeit zur Menschenrechtslage weltweit beschäftigt sich Amnesty International nicht erst seit diesem Jahr mit dem Schutz der Rechte von Asylsuchenden und Flüchtlingen, sondern schon ganz konkret seit über 30 Jahren und zwar auf der Grundlage des Menschenrechts auf Asyl: dem Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Artikel 16a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Für die Sendung haben wir zwei Gäste aus dem Bezirk Wiesbaden-Mainz eingeladen, die seit Jahren für Amnesty International Flüchtlingsarbeit machen.

Am 24.Oktober um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

CHILDREN 404

Quelle: Rise And Shine World SalesIn Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und dem frauen museum wiesbaden zeigen wir:

CHILDREN 404

Doku, Regie: Pavel Loparev, Askold Kurov, RU 2014, 76 min, OmU, FSK: beantragt. Mit: 45 schwulen und lesbischen Jugendlichen aus Russland

2013 unterzeichnete Putin das Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“. Schwule und Lesben sind seither Einschüchterungen und Schikanen schutzlos ausgeliefert. Psychologen, Lehrer und sogar Eltern riskieren Strafen, wenn sie Partei ergreifen.

In anonymen Interviews und Videotagebüchern berichten 45 junge russische Homosexuelle von ihren Diskriminierungserfahrungen und ihrem Kampf gegen die sexuelle Steinzeit in Russland.

Das Material stammt von dem Webprojekt „Children 404“, das 2013 von der Journalistin Lena Klimova ins Leben gerufen wurde und sich nach den „error 404 – page not found“-Benachrichtigungen benannt hat. Die Teampremiere des Films in Moskau wurde von der Polizei aufgelöst.

»Ein wichtiges, essenzielles Werk« (Toronto Film Scene)
Preisträger 2014 beim Hamburger Filmfestival: „Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung“.

15. Oktober 2015, 20.15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

PRIVATE REVOLUTIONS – JUNG, WEIBLICH, ÄGYPTISCH

PRjwa_SharbatAbdallah1Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International in der Reihe Politische Entwicklungen:

PRIVATE REVOLUTIONS
JUNG, WEIBLICH, ÄGYPTISCH

Doku, Regie: Alexandra Schneider, AT 2014, 98 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

PRIVATE REVOLUTIONS: Ausgangspunkt für Alexandra Schneiders Dokumentation war der arabische Frühling, genauer die Proteste auf dem Tahir-Platz im Zentrum Kairos. Mit der Zeit rückte ihr Fokus allerdings immer mehr auf ihre vier weiblichen Protagonistinnen, die sie zwei Jahre lang in ihrem Kampf um persönliche Freiheit und bei ihrem politischen Aktivismus begleitete.

Das sind die unverheiratete Amani, die mit ihrem Radiosender für Frauenrechte kämpft, Fatema, die mit den Muslimbrüdern sympathisiert und sich gleichzeitig um ihre Familie kümmern muss, die Nubierin May, die ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden Ägyptens aufbaut und Sharbat, die mit ihren Kindern unermüdlich gegen das Regime protestiert.

„Unter den vielen Dokumentarfilmen, die sich mit der Tahrir-Revolution beschäftigen, gebührt dieser Würdigung der weiblichen Seite auch wegen ihrer unvoreingenommenen und geduldigen Beobachtung ein besonderer Platz.“  Silvia Hallensleben, www.epd-film.de

Donnerstag 08.10.15, 17:30 Uhr
Freitag         09.10.15, 18.00 Uhr
Samstag      10.10.15, 20.15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 € 

Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 WiesbadenMurnau_Filmtheater_Logo_4c

TAXI TEHERAN

Jafar Panahi c. weltkinoDie Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International

TAXI TEHERAN

Regie: Jafar Panahi, IR 2015, 85 min, DCP, OmU, FSK: ab 0

TAXI TEHERAN: Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: Ein Raubkopierer vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer offenen Glaskugel transportieren und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt seinen Anspruch auf Frappuccino.
Mit viel Herz und Humor zeichnet Regisseur Jafar Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Das Roadmovie ist ungemein lebensfroh, kurzweilig und witzig. Zugleich zeigt der Berlinale-Gewinner 2015, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen vermag.

…ein Beleg für die Kraft des Kinos, das aus dem Mangel der technischen Mittel solch Intensives, Wunderbares schaffen kann. (Deutschlandfunk)

Grandiose Filmsatire. (FAZ)

Ein herausragender Film. (Die Zeit)

Do 27.8. 20.15 Uhr
Fr 28.8. 18.00 Uhr
Sa 29.8. 20.15 Uhr
So 30.8. 18.00 Uhr 

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater. Murnaustraße 6. 65189 Wiesbaden  

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