Abgesagt: Alice Hasters: “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten” – Lesung am 23. März

Alice Hasters © H.-Henkensiefken

Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus lädt das Bündnis für Demokratie Wiesbaden zur Lesung ein:

Alice Hasters: „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“

Warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen? „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.

Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet u. a. für die Tagesschau und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast Feuer&Brot über Feminismus und Popkultur. Alice Hasters lebt in Berlin.

Montag, 23.März um 19 Uhr
Eintritt frei
Theater im Pariser Hof e.V., Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden