Benefizkonzert für Amnesty am 10.11.2012 im thalhaus

Jugend musiziert Antonius und FabianWiesbadener Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ spielen am 10. November 2012 im thalhaus Wiesbaden für die Menschenrechte. Unter der Schirmherrschaft von Helmut Müller, dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, und mit großer Unterstützung durch das thalhaus freuen wir uns auf einen musikalisch erlebnisreichen Abend.

Sie heißen Antonius, Fabian, Hilda, Leonie, Maxine, Sebastian, sind 12 bis 17 Jahre alt und bereits Bundespreisträger von „Jugend musiziert“. Sie spielen von Klassik bis Jazz leidenschaftlich gern auf ihren Instrumenten und gemeinsam im Konzert am 10. November 2012 im thalhaus für Amnesty International Wiesbaden.

Dieses Benefizkonzert für Amnesty ist auch als Dank den Wiesbadener Künstlern gewidmet, die uns in den vergangenen 35 Jahren immer großzügig mit ihren Werken für den jährlichen Wiesbadener Kunstmarkt für Amnesty unterstützt haben.

Der Erlös dieses Abends fließt in die Arbeit der zwei Wiesbadener Amnesty-Gruppen. Neben dem Engagement für politische Gefangene und dem Einsatz gegen Folter und Todesstrafe geht es in diesem Jahr besonders um eine Kampagne, die die Vereinten Nationen dazu aufruft, wirksame Kontrollgesetze gegen den internationalen Waffenhandel zu verabschieden und durchzusetzen. Amnesty International dankt den Künstlern und allen Konzert-Besuchern für ihre Unterstützung.

Samstag, 10. November 2012 um 17.00 Uhr
im thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden

Vorverkauf:   14,20 € / ermäßigt. 12,00 €
Abendkasse: 15,70 € / ermäßigt. 13,50 €

Vorverkauf unter www.thalhaus.de,  unter Tel. 0611-1851267 oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Reinerlös dieses Abends kommt der Arbeit von Amnesty International zugute.

30 Jahre Amnesty-Gruppe 1165: Geburtstagsfeier am 25.10.2012

Vor 30 Jahren, am 21. Oktober 1982, fand die erste Sitzung des „Amnesty-Freundeskreis  St. Bonifatius“ im „Boni-Stübchen“ des Pfarrhauses St. Bonifatius statt. Aus diesem Freundeskreis entstand die Wiesbadener Amnesty-Gruppe 1165. Das 30-jährige Bestehen feiern wir am 25. Oktober 2012 um 18 Uhr mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Werner Bardenhewer in St. Bonifatius, Luisenstraße 31 in Wiesbaden, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Anschließend möchten wir gemeinsam weiterfeiern und laden um 19 Uhr herzlich ein an den „historischen Ort“, dem Boni-Stübchen im Gemeindehaus St. Bonifatius:

–    Begrüßung (Renate Stahlheber, Gruppensprecherin)
–    Film: „50 Jahre Amnesty International“
–    Rückschau auf den Beginn des „Freundeskreises“ (Werner Bardenhewer)
–    Vortrag: Religion und Menschenrechte (Renate Stahlheber)
–    Aktion: Unterschreiben der „Briefe gegen das Vergessen“
–    Gespräche, Getränke zum „Anstoßen“

Der Eintritt ist frei.
Zum Download: > Einladung zur Feier 30 Jahre Amnesty-Gruppe 1165

Zur Geschichte unserer Amnesty-Gruppe

AM ANFANG WAR DIE EMPÖRUNG …

Im Jahre 1961 empörte sich der Londoner Rechtsanwalt Peter Benenson über eine Menschenrechtsverletzung, von der er durch eine kleine Zeitungsnotiz erfuhr.
Aus der daraufhin von ihm gestarteten Initiative entstand die weltweite Organisation „Amnesty International“, die im letzten Jahr ihr 50. Bestehen feierte.

Im Jahre 1982 empörte sich der Stadtdekan von St. Bonifatius Wiesbaden, Pfarrer Werner Bardenhewer, über die anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen in dem Apartheidstaat Südafrika und thematisierte dies in einer seiner Predigten. Da er über verletzte Menschenrechte nicht nur klagen, sondern politisch Verfolgten auch helfen wollte, rief er den „Amnesty-Freundeskreis  St. Bonifatius“ ins Leben.

Die erste Sitzung dieses Arbeitskreises fand am Donnerstag, 21. Oktober 1982, um 19:30 Uhr im „Boni-Stübchen“ des Pfarrhauses statt.

… ES FOLGTE DAS ENGAGEMENT

Beispiele aus unserer erfolgreichen Einzelfall-Arbeit

ORESTES RODRIGUEZ ORRUTINIER, Kuba, Menschenrechtsverteidiger
*13. Dezember 1951
Verhaftet: 23. Juli 1997
Verurteilt: 11. November 1997 zu 4 Jahren Haft wegen “regierungs-feindlicher Propaganda” (Art. 103)
Als Einzelfall im Jahr 1999 übernommen
Freigelassen: 7. April 2000

ABDEL RAHMAN AL-SHAGOURI, Syrien, Student
*2. Dezember 1971
Verhaftet: 23. Februar 2003
Verurteilt: 20. Juni 2004 zu 3 Jahren Gefängnis wegen Weiterleitung regimekritischer Internetseiten im Netz
Als Einzelfall seit Januar 2005 übernommen
Freigelassen: 23. August 2005

PABLO PACHECO AVILA, Kuba, Journalist
* 4. April 1970
Verhaftet: 18. März 2003
Verurteilt: im April 2003 zu 20 Jahren Haft, auf Grundlage des Gesetzes 88 („Zusammenarbeit mit den USA“)
Als Einzelfall im Jahr 2008 übernommen.
Freigelassen: 10. Juli 2010

Amnesty-Kinoabend am 13. und 15.9.12: The Lady – Ein geteiltes Herz

Ende der achtziger Jahre lebt Aung San Suu Kyi mit ihrem Ehemann, dem britischen Wissenschaftler Michael Aris, und den beiden Söhnen glücklich in Oxford, England. Der Schlaganfall ihrer Mutter lässt sie in ihr Heimatland Birma zurückkehren, das von schweren Unruhen erschüttert wird.

Regimegegner bitten Suu Kyi, die als Tochter eines Volkshelden sehr populär ist, den Vorsitz der neu gegründeten Partei für ein demokratisches Birma zu übernehmen. Trotz Drohungen und Gewalt gegen sich und ihre Anhänger führt Suu Kyi einen unermüdlichen Wahlkampf und gewinnt. Die Militärs erkennen den Sieg jedoch nicht an und stellen Suu Kyi unter Hausarrest. Der Kontakt zu ihrem geliebten Mann und den Kindern ist schlagartig auf ein Minimum beschränkt, bald wird er komplett verboten. In England versucht Michael Aris derweil Suu Kyis Friedensbemühungen voranzutreiben und auf das Schicksal seiner Frau und ihres Heimatlandes aufmerksam zu machen. Mit Erfolg: 1991 erhält Aung San Suu Kyi den Friedensnobelpreis.

Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Wegbegleitern Aung San Suu Kyis wurde erstmals die wahre Geschichte von Birmas Nationalheldin, die leidenschaftlich für ihr Land und ihre Familie kämpft, verfilmt. Regisseur Luc Besson (Leon – Der Profi, Johanna von Orleans) offenbart mit seinem neuen Film die ganze Bandbreite seines Könnens und präsentiert einen ganz besonderen, sensiblen wie berührenden Film – ebenso episch wie dramatisch.

Donnerstag, 13.09. um 17.00 Uhr
Samstag, 15.09. um 20.00 Uhr

in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

F/GB 2011, 132 Min., deutsche Fassung, OmU, FSK: ab 12
Regie: Luc Besson, Mit: Michelle Yeoh, David Thewlis, Jonathan Raggett

Eine Veranstaltung des Kulturamtes Wiesbaden – Caligari FilmBühne und Amnesty International Wiesbaden

Infostand beim Internationalen Sommerfest 2012

Wie jedes Jahr sind wir auch in diesem Jahr mit einem Amnesty-Infostand auf dem Schlossplatz Wiesbaden, wenn der Ausländerbeirat am 8. September 2012 sein traditionelles Sommerfest veranstaltet. Ab 12 Uhr werden wir an unserem Stand über die Amnesty-Kampagne „Wohnen in Würde“ informieren und Unterschriften für bedrohte Menschen sammeln. Wir freuen uns über alle, die uns am Stand besuchen und bedrohten Menschen mit einer Unterschrift helfen.

> Zur Kampagne: Wohnen in Würde
> Mehr zum Internationalen Sommerfest 2012