Kino: „Code der Angst“ am 4. und 6. Juli

Im Jahr 2013 wurde der junge Journalist und LGBTQ+-Aktivist Eric Lembembe in Kamerun ermordet. Er wurde gefoltert und zu Tode geprügelt, weil er schwul war. Schockiert von diesem grausamen Mord in seinem Heimatland, macht sich der Filmemacher Appolain Siewe auf den Weg nach Kamerun, um mehr über die Situation von LGBTQ+-Menschen dort herauszufinden. Schnell stellt er fest, dass der Mord an Lembembe kein Einzelfall ist. Warum ist die Homophobie in der kamerunischen Gesellschaft so fest verankert? Welche Rolle spielt dabei die Kolonialisierung? Weiterlesen

Kino: „Save our Souls“ am 20.06.

Seit 2016 wurden über 40’000 Menschen von der Ocean Viking, dem von SOS Méditerranée gecharterten Rettungsschiff, in Sicherheit gebracht. Jean-Baptiste Bonnet hat Wochen an Bord verbracht, um jeden Winkel dieses begrenzten Raumes zu erkunden und die politischen und menschlichen Herausforderungen dieser Zeit zu entschlüsseln, die vor den Toren Europas zwischen Rettung und Ausschiffung in der Schwebe hängt. Weiterlesen

Der Terror als soziale Entwicklung verkappt

Ein neuer Bericht der Friedensgemeinde San José de Apartadó in Nordkolumbien vom Mai 2025: Unsere Friedensgemeinschaft von San José de Apartadó hat in den letzten Monaten eine ganz besondere Erfahrung gemacht. Seit letztem Jahr (2024) haben wir zugestimmt, in einen Verhandlungsprozess über eine einvernehmliche Lösung mit dem Staat einzutreten, unter Vermittlung der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, ohne jedoch den Bruch mit dem Staat zu leugnen, da die Gründe und Motive für diese Entscheidung nach wie vor da sind, auch wenn sie 20 Jahre zurückliegen. Weiterlesen

Kino: „Sieben Tage“ am 5.,6.,7. Juni

Freiheit oder Widerstand? Das fesselnde Drama über eine iranische Frauenrechtsaktivistin basiert auf einem Drehbuch von Mohammad Rasoulof. Seit sechs Jahren ist Maryam in ihrer Heimat inhaftiert. Als ihr ein siebentägiger, medizinischer Urlaub gewährt wird, kann sie ihre Familie wiedertreffen. Ohne ihr Wissen haben ihr Bruder und ihr Ehemann einen Plan entworfen, um sie aus dem Iran zu schmuggeln.

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Kino: „Ernest Cole – Lost and Found“ am 9. und 10.05.

Der Dokumentarfilm erzählt die bewegende Geschichte des südafrikanischen Fotografen Ernest Cole, dessen künstlerischer Nachlass 2017 in einem schwedischen Banksafe entdeckt wurde. Cole hatte 1967 mit seinem Fotobuch „House of Bondage“ der Weltöffentlichkeit die rassistische Realität in seinem Heimatland vor Augen geführt, geriet in der 1980er Jahren allerdings in Vergessenheit. Weiterlesen