Kino: “Official Secrets” am 9., 11. und 12. Januar

© 2019 eOne Germany

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Official Secrets

Kurz vor Beginn des Irak-Kriegs 2003 gelangt Katharine Gun als Übersetzerin für den britischen Geheimdienst an ein schockierendes Memo der NSA. In diesem Memo heißt es, die Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen sollten erpresst werden, um für eine Invasion im Irak zu stimmen.

Katharine will sich nicht an einem unter falschem Vorwand angezettelten Krieg beteiligen. Daher leitet sie die Informationen an die Presse weiter. Von ihrer Regierung als Verräterin angeklagt, wird sie schließlich inhaftiert. Als sich der Zeitungsreporter Martin Bright der Story annimmt, gerät plötzlich auch er in Lebensgefahr. Weiterlesen

Eröffnung der Ausstellung: „Draw me the abolition“ am 7. Januar

Gewinner Publikumspreis des Jugendkunstwettbewerbs 2019: Lilli A. u. Svenja K., Internatschule Schloss Hansenberg, Geisenheim. © ECPM, Lilli A. and Svenja K.,

In Kooperation mit der vhs Wiesbaden und der Initiative gegen die Todesstrafe laden wir herzlich ein zur

Eröffnung der Ausstellung: „Draw me the abolition“

Die Ausstellung zeigt Bilder eines internationalen Jugendkunstwettbewerbs zum Thema „Abschaffung der Todesstrafe“ von Jugendlichen aus 14 Ländern. Entstanden sind beeindruckende Bilder, die zeigen, wie sich Jugendliche mit der Todesstrafe auseinandersetzen. Zwei Schülerinnen der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim wurden bei dem Wettbewerb mit dem 1. Publikumspreis ausgezeichnet. Weiterlesen

Kino: „The Report“ am 13., 14. und 15. Dezember

©-2019-DCM

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

The Report

In den USA greift die CIA nach den Anschlägen vom 11. September auf extreme Verhörtechniken zurück – als notwendig bezeichnet, sind sie in Wahrheit brutal, unmoralisch und ineffizient. Die CIA überschreitet dabei klar die Grenze zur Folter. Sie will damit den Drahtziehern um jeden Preis auf die Schliche kommen und weitere Anschläge verhindern – verliert dadurch jedoch ethische Fragen und fundamentale Grundsätze des Rechtsstaates aus den Augen.

Bei den Ermittlungen von Daniel Jones (Adam Driver) und Senatorin Dianne Feinstein (Annette Benning) sollen diese verurteilenswürdige Methoden für die Bevölkerung ans Licht kommen, um sie so stoppen zu können. Doch noch bevor Jones und Feinstein irgendetwas von ihren Ergebnissen bekanntmachen können, legen die CIA und das Weiße Haus alles daran, ihre Arbeit zu erschweren und eine Veröffentlichung mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern … Weiterlesen

Briefmarathon im Hessischen Landtag am 10. Dezember

© Amnesty International

Hunderttausende Menschen machen jedes Jahr mit beim Amnesty-Briefmarathon: Sie schreiben Briefe für Menschen in Not und Gefahr. In diesem Jahr sind wir mit dem Briefmarathon im Hessischen Landtag: Am 10. Dezember haben die Landtagsabgeordneten die Möglichkeit, sich persönlich für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen einzusetzen.

Zu unrecht inhaftierte Menschen werden freigelassen, diskriminierende Gesetzestexte geändert und politische Aktivist_innen in ihrer Arbeit unterstützt: Die jährliche Aktion anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember ist sehr erfolgreich. 2018 waren es weltweit 5,9 Millionen Briefe – adressiert an Regierungen, um Unrecht zu beenden, und an bedrohte Menschen, um ihnen Solidarität zu zeigen. Weiterlesen

Wiesbaden gegen die Todesstrafe: Aktion am 30. November um 17 Uhr

Quelle: privat

Am Samstag, 30. November 2019 wird die Wiesbadener Bonifatius-Kirche ab 17 Uhr in blauem Licht erstrahlen – als Zeichen gegen die Todesstrafe. Zeitgleich werden auf der ganzen Welt mehr als 2000 andere markante Gebäude blau angestrahlt. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende unterstützt die Aktion: „Nirgendwo auf der Welt darf es die Todesstrafe geben“.

Wiesbaden hat sich 2016 dem weltweiten Aktionsnetzwerk „Cities for Life – Städte für das Leben“ angeschlossen und spricht sich damit für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe aus. Auf der ganzen Welt begehen die „Cities for Life“ den 30. November als „Tag für das Leben/gegen die Todesstrafe“. Aus gutem Grund: „Die Todesstrafe ist eine nicht zu akzeptierende Strafe. Sie muss weltweit geächtet werden. Deshalb nimmt auch die Landeshauptstadt Wiesbaden an dieser wichtigen Aktion teil“, sagt Oberbürgermeister Mende. Weiterlesen

Kino: „Morgen sind wir frei“ am 24. und 30. November

© 2019 Little Dream Pictures

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Morgen sind wir frei

Im Februar 1979 fegt die „Islamische Revolution“ über den Iran. Die ostdeutsche Chemikerin Beate (37) folgt ihrem Ehemann Omid (44), einem in der DDR lebenden, iranischen Dissidenten, voller Liebe und Hoffnung in dessen Heimat. Doch nach der anfänglichen Aufbruchsstimmung wird das Leben für Beate und ihre Tochter Sarah (8) zur Hölle. Erfasst von Willkür, Gewalt und religiösen Doktrinen gerät das Land immer weiter in eine unbarmherzige Diktatur und Beate und Omid müssen eine verhängnisvolle Entscheidung treffen … Weiterlesen

Kino: „Portrait einer jungen Frau in Flammen“ am 29. und 30.11. und am 1.12.

© 2019 Alamode Film

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Porträt einer jungen Frau in Flammen

Auf einer abgelegenen Insel in der Bretagne Ende des 18. Jahrhunderts: Die Pariser Malerin Marianne soll heimlich ein Hochzeitsporträt von Héloïse anfertigen, da diese aus Protest gegen die arrangierte Ehe nicht Modell stehen will. Marianne begleitet Héloïse tagsüber und versucht, sie am Abend aus dem Gedächtnis heraus zu zeichnen. Doch durch die intime, gemeinsame Zeit kommen die beiden sich näher … Weiterlesen

Film und Filmgespräch am 20. November bei exground: „Raubzug nach Amazonien“

Strasse, über die Holzdiebe illegal Holz- aus indigenem Gebiet abtransportieren. © Martin Keßler

Strasse, über die Holzdiebe illegal Holz- aus indigenem Gebiet abtransportieren. © Martin Keßler

In Kooperation mit dem exground filmfest zeigen wir den Film:

Raubzug nach Amazonien – Count-Down am Xingu

„Seit über 500 Jahren kämpfen wir gegen unsere Ausrottung“, sagt Alessandra vom Indigenenstamm der Munduruku, „da werden wir uns doch jetzt nicht einem wie Bolsonaro ergeben!“.

Bolsonaro, bekennender Rechtspopulist und Ex – Armeehauptmann, ist der neue Präsident Brasiliens. Und er hat den Indigenen und dem Amazonasurwald den Kampf angesagt. Große Flächen indigenen Landes und des Amazonasurwaldes will er dem Agrobusiness und internationalen Minenkonzerne ausliefern. Mit dramatischen Folgen für die „grüne Lunge der Welt“. Weiterlesen

Kino: „Gelobt sei Gott“ am 31. Oktober, 2. und 3. November

© Pandora Film FILM Verleih

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Gelobt sei Gott (Grâce à Dieu)

Alexandre lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Eines Tages erfährt er per Zufall, dass der Priester, von dem er in seiner Pfadfinderzeit missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern, François und Emmanuel. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich und wird zu einer Lawine, die am Ende nicht mehr aufzuhalten ist … Weiterlesen

Ausstellungseröffnung mit Film am 6.11.: „Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene“

Lucie Veith, Vorsitzende* des Vereins Intersexuelle Menschen, Deutschland, © Amnesty International

Lucie Veith, Vorsitzende* des Vereins Intersexuelle Menschen, Deutschland, © Amnesty International

In Kooperation mit Amnesty International Mainz und dem Kultur- und Kommunikationszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle LBSK e.V. laden wir herzlich ein zur Ausstellung:

„Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene“

Von medizinisch nicht notwendigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung.

Im alltäglichen Leben sind intergeschlechtliche Menschen immer wieder mit Ver­wunderung, Unwissen und Ignoranz konfrontiert: Sei es während des Check­ins am Flughafen, beim Bezahlen an der Supermarktkasse oder beim Anmelden in der Arzt­praxis. Immer dann, wenn Ausweise vermeintlich nicht zur Person passen, sind in­tergeschlechtliche Personen schnell in der Rolle, sich öffentlich erklären zu müssen. Das gilt auch oft dort, wo es keine All­-Gender­-Toiletten gibt.

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