15. Oktober 2020

Hassan Fazili mit Familie © trigon-film.org
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns gemeinsam mit dem Murnau-Filmtheater an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Nachdem uns Corona im März einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, nun eben im Oktober. Wir zeigen als Wiesbadener Erstaufführung den Dokumentarfilm
Midnight Traveller
Unterwegs von Afghanistan nach Europa, auf der Flucht vor dem Tod, dokumentierte die Familie des Filmemachers Hassan Fazili drei Jahre mit ihren Handys. Entstanden ist ein Film, der uns aus der Perspektive von Flüchtlingen eine Flucht zusammenfasst.
Eine Todesdrohung der Taliban treibt den afghanischen Regisseur Hassan Fazili und seine Frau Fatima Hussaini, ebenfalls Filmemacherin, im Jahr 2015 in die Flucht. Zusammen mit den beiden Töchtern Nargis (11) und Zahra (6) fliehen sie auf der Suche nach Sicherheit aus der Heimat ins ferne Europa. Weiterlesen
14. Oktober 2020
Wir freuen uns über alle, die mehr über Amnesty International und unsere Arbeit wissen wollen. Bei unseren Gruppentreffen sind alle Interessierten deshalb jederzeit herzlich willkommen – ob einfach nur mal so zum Reinschnuppern oder gleich zum tatkräftigen Mitarbeiten.
4. Oktober 2020
In unserer Radiosendung am 24. Oktober haben wir Thure Alting und Paola Widmaier von Spiegelbild Wiesbaden, der Jugendorganisation des Aktiven Museums deutsch-jüdischer Geschichte, eingeladen, um mit ihnen über Antisemitismus in Wiesbaden zu sprechen.
Wer dachte, in Deutschland hätten wir Antisemitismus überwunden, wurde in den letzten Jahren eines Besseren belehrt. Die Wahrheit ist: Er war nie ganz weg. Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 ist nur eines der jüngsten und besonders erschreckenden Zeugnisse. Tagtäglich gibt es in Deutschland – meist unbeachtet – antisemitische Beschimpfungen und Schmierereien, auch in Wiesbaden. Weiterlesen
26. September 2020

Die Misswahl ©2020 eOne-Germany
In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir am 23., 24. und 25. Oktober den Film:
Die Misswahl – Der Beginn einer Revolution
1970 jährt sich der Schönheitswettbewerb „Miss World“ zum 20. Mal. Der Contest findet in diesem Jahr in London statt. Mehr als 100 Millionen TV-Zuschauer werden erwartet. Bei der alleinerziehenden Mutter und Geschichtsstudentin Sally Alexander hält sich die Freude darüber in Grenzen. Sie hat das veraltete Frauenbild in der Gesellschaft satt und will die erniedrigende Zurschaustellung von Frauen in einer solch sexistischen Show nicht mehr dulden. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jo und ihren Mitstreiterinnen aus dem Women‘s Liberation Movement schmiedet sie einen Plan, um die diesjährige Veranstaltung zu sabotieren. Zugleich befinden sich unter den Kandidatinnen zwei Women of Color, für die der Titel nicht nur die Auszeichnung zur schönsten Frau der Welt wäre, sondern eine Chance auf Anerkennung und Respekt. Weiterlesen
18. August 2020

Bischof Antonio Ablon © Friedrun Reinhold
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Wiesbaden und Amnesty International Wiesbaden laden Sie herzlich ein:
Kirche im Widerstand – Der philippinische Bischof Antonio Ablon berichtet
Frieden sei nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden beruhe immer auf Gerechtigkeit, sagt Bischof Antonio Ablon
Antonio Ablon ist Bischof der Iglesia Filipina Independiente (IFI) auf der philippinischen Insel Mindanao. Dort setzte sich der 46-Jährige unter anderem für die Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppe der Lumad ein, die für den Abbau von Bodenschätzen immer wieder durch das Militär von ihrem Land vertrieben werden. Weiterlesen
18. August 2020

Marthe Cohn © 2020 missing films
In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir am 19. und 20. September den Film:
Chichinette – wie ich zufällig Spionin wurde
Die bisher kaum bekannte Geschichte von Marthe Cohn alias Chichinette
Die Lebensgeschichte von Marthe Cohn ist außergewöhnlich und doch bis heute kaum bekannt: In den Kriegswirren entscheidet sich die französische Jüdin alias Chichinette („kleine Nervensäge“), als Spionin der Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Ihre Mission gelingt, doch nach dem Krieg redet sie 60 Jahre lang mit niemandem über ihre Heldentaten. Heute, im Alter von 99, bereist sie mit fast manischem Eifer die Welt, um endlich ihre Geschichte mit der Allgemeinheit zu teilen und die jüngeren Generationen an die Gräuel des Nationalsozialismus zu erinnern. Weiterlesen
17. August 2020

© DCM
Wir zeigen in Koperation mit dem Murnau-Filmtheater den mehrfach ausgezeichneteten Film:
Moonlight
Der in sich gekehrte Chiron wächst in Miami bei seiner alleinerziehenden, drogenabhängigen Mutter auf, die ihn vollkommen vernachlässigt. Als er den Drogenhändler Juan und dessen Freundin Teresa kennenlernt, nehmen sie sich dem Jungen an. Langsam beginnt sich Chiron zu öffnet, aber die Demütigungen zuhause und in der Schule werden immer unerträglicher. Als sich auch noch sein einziger Freund und seine erste Liebe Kevin gegen ihn wendet, trifft Chiron eine folgenschwere Entscheidung. Weiterlesen
17. August 2020

© DCM
In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:
Beale Street
Harlem, Anfang der 1970er Jahre: Tish und Fonny sind schon seit früher Kindheit befreundet, als junge Erwachsene werden sie ein Liebespaar. Doch das gemeinsame Glück wird auf eine harte Probe gestellt, als Fonny beschuldigt wird, eine puerto-ricanische Haushälterin vergewaltigt zu haben. Trotz diverser entlastender Beweise muss er bis zum Prozessbeginn in Untersuchungshaft. Weiterlesen
17. August 2020

© DCM
In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:
Beale Street
Harlem, Anfang der 1970er Jahre: Tish und Fonny sind schon seit früher Kindheit befreundet, als junge Erwachsene werden sie ein Liebespaar. Doch das gemeinsame Glück wird auf eine harte Probe gestellt, als Fonny beschuldigt wird, eine puerto-ricanische Haushälterin vergewaltigt zu haben. Trotz diverser entlastender Beweise muss er bis zum Prozessbeginn in Untersuchungshaft. Weiterlesen
11. August 2020
Am Freitag, 14. August stehen wir mit unserem Amnesty Mobil auf dem Dern’schen Gelände und laden zu einer Open-Air-Ausstellung ein. Armin Nufer, Regisseur und Schauspieler aus Wiesbaden, wird ab 11 Uhr aus dem Buch „Und eisig weht der kalte Wind“ von Ricardo Lenzi Laubinger vorlesen, der Geschichte einer deutschen Sinti Familie. Dazwischen spielt der Gitarrist Weiterlesen