Kino: „Hive“ am 10. November

Filmszene aus Hive © jip film & verleih

Im Rahmen von WIR in Wiesbaden 2022 und in Zusammenarbeit mit dem
Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Hive

Fahrije hat ihren Mann verloren, und im Kampf ums Überleben gewinnt sie ihre Freiheit.

Fahrijes Ehemann gilt seit Kriegsende als vermisst – wie viele Männer in ihrem Dorf im Kosovo. Zusätzlich zur Ungewissheit hat die Familie auch finanzielle Sorgen. Als die Bienen, die sie züchten, kaum noch Honig geben, beschließt Fahrije, den Führerschein zu machen und mit hausgemachtem Ajvar, einer Paprikapaste, Geld in der Stadt zu verdienen. Weiterlesen

Kino: „Nachbarn“ am 03. und 05. November

Nachbarn © barnsteiner-film

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Nachbarn

Anfang der 1980er Jahre: Sero ist das Kind kurdischer Eltern und geht in einem kleinen Dorf nahe der syrisch-türkischen Grenze in eine arabische Schule. Der zunehmende Nationalismus wirkt sich immer stärker auf Sero aus, der inmitten des wachsenden Wahnsinns aber auch immer wieder ganz normale Kindheitsmomente erlebt. Weiterlesen

Orgelkonzert und Lesung am 22. Oktober

Ansicht der Bonifatiuskirche vom Luisenplatz. Foto: Philippe Jaeck

Orgelkonzert und Lesung mit Dr. Johannes M. Schröder und Armin Nufer anlässlich 40 Jahre Amnesty Gruppe 1165 an St. Bonifatius, Wiesbaden

Im Jahre 1961 empörte sich der Londoner Rechtsanwalt Peter Benenson über eine Menschenrechtsverletzung, von der er durch eine kleine Zeitungsnotiz erfuhr. Auf Grund der daraufhin von ihm gestarteten Initiative entstand die weltweite Organisation „Amnesty International“, die im letzten Jahr ihr 60. Bestehen feierte.
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Aktion zur Oper „Fidelio“ mit dem hessischen Staatstheater Wiesbaden

Hände halten Fotos von Menschen, die in Syrien verschwunden sind © Amnesty International

Wir freuen uns sehr über unsere Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Wiesbaden zur Oper:

Fidelio

Eine Neuinszenierung der Oper von Ludwig van Beethoven, mit Premiere am 16. Oktober 2022.

Unerschütterliche Hoffnung treibt Leonore dazu an, alles auf sich zu nehmen, um ihren Ehemann Florestan zu retten. Er hatte es gewagt, die Wahrheit über den Machtmissbrauch in seinem Land auszusprechen – und war daraufhin im Gefängnis verschwunden. Ludwig van Beethovens einzige Oper ist viel mehr als die Geschichte einer aufopferungsbereiten Gattin. Das Schicksal von Florestan steht für alle politisch Verfolgten, die im Lichte und die im Dunkeln. Aber Beethoven belässt es nicht bei der Schilderung des Unrechts: Verkörpert durch Leonore stellt er der wirkenden Macht die Kraft der Menschlichkeit entgegen. Seit über 200 Jahren hält die Musik dieser großen Befreiungsoper den Glauben daran am Leben, dass Utopien verwirklichbar sind.

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Amnesty International Einsteiger*innentreffen am 11. und 19.10.

 

Sei bei unserem Einsteiger*innentreffen dabei und erfahre dort mehr über Amnesty International und deine Engagementmöglichkeiten bei der größten Menschenrechtsorganisation der Welt.

Du hast es satt, Nachrichten über Menschen zu lesen, die grundlos inhaftiert werden? Berichte über Folter und Misshandlungen machen dich wütend? Du möchtest endlich etwas gegen Rassismus tun? Erfahre bei unserem digitalen Einsteiger*innenreffen wie du dich für die Menschenrechte einsetzen kannst. Ob neu in der Bewegung und im Thema oder schon tiefer drin, das Einsteiger*innentreffen ist für alle ausgelegt. Weiterlesen

Infostand beim Internationalen Sommerfest am 10.09.

Endlich kann das Internationale Sommerfest wieder gefeiert werden. Wir freuen uns sehr wieder mit dabei zu sein und Sie an unserem Infostand begrüßen zu dürfen.

Die kulturelle Vielfalt und Weltoffenheit der Landeshauptstadt wird auf dem Internationalen Sommerfest, wie bei keinem anderen Fest unserer Stadt unter Beweis gestellt. Das Sommerfest ist ein besonderes Fest der Begegnung. Eine Bühne der unterschiedlichen in Wiesbaden vertretenen Kulturen. Weiterlesen

Kino: „Republic of Silence“ am 11. und 13.08.

Szene aus Republic Of Silence © Salzgeber

Republic of Silence

Zensierte Bilder, verordnetes Schweigen, Gedanken im Geheimen. Das Leben der syrischen Filmemacherin Diana El Jeiroudi war von Diktatur, Kriegen und Angst geprägt. In ihrem Film reflektiert sie eine politische Tragödie epischen Ausmaßes und stellt dieser ein Mosaik zutiefst persönlicher Momente gegenüber. Die dargestellte Zeit reicht von ihren ersten Erinnerungen im Alter von sieben Jahren, als sie von ihrem Vater die erste Kamera geschenkt bekommt, bis zur Gegenwart, in der sie mit ihrem Partner in Berlin lebt. Trost bieten ihr das Kino, die Musik, die Gewissheit von Träumen und die Solidarität einer tiefen Liebesbeziehung. Weiterlesen

Kino: „Me, We“ am 26. und 27.08.

Szene aus Me, We © coop99

In Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zeigen wir den Film:

Me, We

Vier ineinander verwobene Geschichten erzählen in dieser Tragikomödie von Flucht, Migration sowie vom alltäglichen Umgang damit in Europa. Marie, eine junge Freiwillige, fährt ans Mittelmeer, um zu helfen. Der halbstarke Marcel gründet einen Geleitschutz für Frauen aus Angst vor angeblich übergriffigen Migranten. Die Redakteurin Petra nimmt einen minderjährigen Geflüchteten bei sich auf. Und der Leiter einer Gemeinschaftsunterkunft Gerald wird von einem seiner Schützlinge auf eine harte Probe gestellt. Weiterlesen